>>>
17.11.2017

Arme in aller Welt oder Christen in der Diaspora: Für wen spenden Sie lieber?

Der Welttag der Armen, den Papst Franziskus eingeführt hat, um auf das schwere Los der Besitzlosen und Ausgegrenzten aufmerksam zu machen, fällt ausgerechnet auf den in Deutschland begangenen Diaspora-Sonntag des Bonifatiuswerks. Für wen spenden Sie lieber: für sozial Schwache in aller Welt oder für Christen in glaubensferner Umgebung? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
>>> mehr

>>>
17.11.2017

Papst trifft Arme und Helfer am Petersplatz

Papst Franziskus begrüßt eine Helferin während seines Überraschungsbesuchs bei einer mobilen medizinischen Notstation für Arme.         Foto: KNA Papst Franziskus hat am Donnerstagnachmittag überraschend bedürftige Menschen am Petersplatz getroffen. Das Kirchenoberhaupt stattete unangekündigt einer mobilen medizinischen Notstation für Arme direkt vor dem Petersplatz einen Besuch ab.
>>> mehr


>>>
17.11.2017

Fußball-Trainer Herrlich: Immer mehr Gläubige in der Bundesliga

Heiko Herrlich (45), Trainer von Bayer Leverkusen, beobachtet eine verstärkte Suche nach Gott im Fußball. „Die Gläubigen in der Bundesliga werden immer mehr. Ich begrüße das“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Auch in seinem Verein gebe es einige religiöse Spieler.
>>> mehr

>>>
17.11.2017

Westlicher Weihnachtstag wird in der Ukraine Feiertag

In der Ukraine ist ab sofort neben dem orthodoxen Weihnachtstag (7. Januar) auch der westliche Weihnachtstag arbeitsfrei. Das ukrainische Parlament erhob den 25. Dezember, an dem römisch-katholische und protestantische Christen Weihnachten feiern, am Donnerstag mit klarer Mehrheit zum gesetzlichen Feiertag. Zugleich stimmten die Abgeordneten mit deutlicher Mehrheit für die Abschaffung des bisherigen Feiertags am 2. Mai.
>>> mehr

>>>
17.11.2017

Tafel soll an Vorbesitzer von Steinmeiers Dienstvilla erinnern

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will mit einer Gedenktafel und einer Broschüre an das Schicksal des deutsch-jüdischen Vorbesitzers seiner Berliner Dienstvilla erinnern. Das teilte eine Sprecherin des Staatsoberhaupts dem „Spiegel“ mit, wie das Nachrichtenmagazin am Donnerstag vorab mitteilte. „Das Gedenkkonzept steht.“ In wenigen Tagen werde Steinmeier mit seiner Frau in das Haus im Stadtteil Dahlem einziehen.
>>> mehr

>>>
16.11.2017

Misereor beobachtet dramatische Lage im Jemen

Die Hilfsorganisation Misereor unterstützt Krankenhäuser aufgrund des Bürgerkriegs im Jemen mit 75.000 Euro. „Die Lage der Bevölkerung hat sich in den letzten Tagen und Wochen noch einmal dramatisch verschlechtert“, sagte Astrid Meyer von Misereor. Nach Angaben der Nahost-Länderreferentin leiden Millionen Menschen unter dem Bürgerkrieg. Laut Hilfswerk sind auch Schulen und Krankenhäuser bombardiert worden. Viele Menschen hungern demnach; die Cholera verbreitet sich.
>>> mehr

>>>
16.11.2017

Interreligiöses Jugendprojekt im Nationalpark Eifel vorgestellt

Jugendliche auf den Spuren der Umweltenzyklika „Laudato si“ von Papst Franziskus: In Schleiden im Nationalpark Eifel haben das Institut für Theologische Zoologie (ITZ) und die Seelsorge des Parks am Dienstag ein gemeinsames Projekt vorgestellt. Unter dem Namen „Schöpfung erfahren. Interreligiöse Umweltbildung im Nationalpark Eifel“ sollen Jugendgruppen und Schulklassen einen ethisch-religiösen Zugang zur Natur bekommen. Das Projekt ist zunächst bis Ende 2018 befristet.
>>> mehr

>>>
16.11.2017

Papst: Betet nicht wie Papageien

Papagei.    Foto: Matt Edmonds, Lizenz: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13365271 Papst Franziskus hat Christen Tipps zum Beten gegeben. Es sei wichtig, bescheiden zu sein, Zuversicht und Vertrauen in Gott zu haben und auch das Staunen nicht zu verlernen. „Ich frage: Lassen wir uns beim Gebet erstaunen oder glauben wir, Beten bedeute wie Papageien mit Gott zu sprechen?“, fragte er die Besucher seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz am Mittwoch.
>>> mehr

>>>
16.11.2017

Priester muss in Belgien vor Gericht - Beichtgeheimnis gewahrt

Ein Priester aus dem belgischen Brügge muss sich vor Gericht verantworten, weil er von Suizidplänen eines Gläubigen wusste, aber nichts unternahm. „Ich habe alles getan, was in meiner Macht stand, damit er keine voreiligen Schritte unternimmt“, sagte der Priester laut belgischen Medienberichten am Mittwoch aus.
>>> mehr

>>>
15.11.2017

Studie: Kinderarbeiter fordern mehr Rechte ein

Kinderarbeiter aus 36 Ländern fordern faire Arbeitsbedingungen. Das ist ein Ergebnis der Studie „It's Time to Talk“, die die Kinderrechtsorganisation terre des hommes und die Kindernothilfe heute bei der Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Argentinien vorstellen wollen. Die Organisationen haben gut 1.800 Kinder und Jugendliche befragt.
>>> mehr

>>>
15.11.2017

Jüdische Vertreter fordern von der Bahn Fakten zum Holocaust

Die Benennung eines ICE der Deutschen Bahn nach Anne Frank muss aus Sicht des Jüdischen Weltkongresses (WJC) mit Informationen über die Rolle der Bahn bei der Deportation der Juden im Zweiten Weltkrieg einhergehen. Dies könne etwa auf den Fahrplänen in den Zügen oder auf separaten Informationsblättern geschehen, heißt es in einem am Montag (Ortszeit) in New York veröffentlichten Brief von WJC-Präsident Ronald S. Lauder an Bahn-Chef Richard Lutz. Auch der Zentralrat der Juden in Deutschland verlangt Auskünfte darüber.
>>> mehr

>>>
15.11.2017

Chilenen sehen Besuch des Papstes in Unruheprovinz kritisch

Papst Franziskus wird am 17. Januar die chilenische Stadt Temuco besuchen.                  Foto: Héctor Montero, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ Fast zwei Drittel der Chilenen sehen den anstehenden Besuch von Papst Franziskus positiv. Rund 20 Prozent erwägen eine Teilnahme an den verschiedenen Großveranstaltungen während der Papstvisite vom 15. bis 18. Januar, ergab eine am Dienstag (Ortszeit) veröffentlichte gemeinsame Umfrage des Radio-Senders „Cooperativa“ und des Meinungsforschungsinstituts „Imaginaccion“.
>>> mehr

>>>
15.11.2017

Bayern-Profi Vidal lässt Sohn im Vatikan taufen

Arturo Vidal (30), zuletzt formschwacher chilenischer Fußballprofi des FC Bayern München, sorgt mit der Taufe seines jüngsten Sohnes Emiliano für große mediale Aufmerksamkeit in seiner Heimat.
>>> mehr

>>>
14.11.2017

Argentinische Bischöfe wollen arme Menschen stärker einbinden

Eine Frau hält eine argentinische Fahne in die Höhe während der wöchentlichen Generalaudienz.        Foto: KNA Der neue Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Oscar Ojea, will die Kirche im Heimatland von Papst Franziskus stärker in den gesellschaftlichen Dialog einbinden.
>>> mehr

>>>
14.11.2017

22. Goldenes Sportabzeichen für Bambergs Erzbischof Schick

Mehr Sprünge als im Vorjahr, etwas langsamer auf drei Kilometern: Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick (68) hat zum 22. Mal das Goldene Sportabzeichen abgelegt.
>>> mehr

>>>
14.11.2017

Helfer: 400.000 Rohingya-Kinder in Lagern "in extremer Gefahr"

Helfer sehen Rohingya-Kinder in den Flüchtlingslagern in Bangladesch in extremer Gefahr. „Die Camps sind ein einziges Chaos und die Kinder sind von Ausbeutung durch Kinderarbeit, Menschenhandel und von Missbrauch bedroht“, sagte der Leiter der SOS-Kinderdörfer in Bangladesch, Ghulam Ahmed Ishaque, am Dienstag. 400.000 Kinder lebten derzeit in den Lagern. Das Leben dort sei „die Hölle“, erklärte Ishaque.
>>> mehr

>>>
14.11.2017

Studentengemeinden kritisieren Religionskodex der Uni Hamburg

Der vor knapp vier Wochen veröffentlichte Verhaltenskodex zur Religionsausübung an der Universität Hamburg stößt auf Kritik der Studentengemeinden. In den zugehörigen Ausführungsbestimmungen stecke „erhebliches Konfliktpotenzial“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung von katholischer, evangelischer und islamischer Hochschulgemeinde. Die Neuregelung erwecke den Eindruck, „dass die Religionsausübungen auf ein zu regulierendes Element reduziert werde“. Es sei kein Hinweis darauf zu finden, dass die Universität künftig mit den Hochschulgemeinden im Gespräch bleiben möchte.
>>> mehr

>>>
13.11.2017

Katholische Kirche trommelt für ein Atomwaffenverbot

Foto (KNA): Papst Franziskus während der Generalaudienz am 28. Juni 2017 auf dem Petersplatz im Vatikan. Eine internationale Abrüstungskonferenz am Freitag im Vatikan hat mit Appellen zur Unterstützung eines UN-Atomwaffenverbotsvertrages begonnen. Wie schwierig und auch kontrovers das Anliegen ist, kam erst im weiteren Verlauf zur Sprache. "Es scheint unrealistisch, in diesen Zeiten von nuklearer Abrüstung zu sprechen", sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin als einer der ersten Redner. Gleichwohl müsse umso hartnäckiger für das Atomwaffenverbot gearbeitet werden, betonten er wie auch Kardinal Peter Turkson, dessen Entwicklungsbehörde die bis Samstag dauernde Konferenz organisierte.
>>> mehr

>>>
13.11.2017

Roberto Blanco betet "fast täglich"

Roberto Blanco („Ein bisschen Spaß muss sein“) betet nach eigenem Bekunden beinahe jeden Tag. „Meistens im Stillen und natürlich nur für mich“, sagte der 80-jährige Sänger im Interview des Portals katholisch.de.
>>> mehr

>>>
13.11.2017

Halbzeit bei Weltklimakonferenz - Demos und Prominente

Mit prominenten Besuchern ging die Weltklimakonferenz in Bonn am Wochenende in die zweite Halbzeit. Bereits am Freitag besuchte der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore das Großtreffen in Bonn. Am Sonntagabend war Hollywoodstar Arnold Schwarzenegger in der Bundesstadt am Rhein zu Gast. Unterdessen laufen die Verhandlungen zur Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens von 2015 weiter.
>>> mehr

>>>
13.11.2017

Sternberg: Ökumene nicht aufs Abendmahl reduzieren

Im Reformationsjahr 2017 hat sich aus Sicht des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, ökumenisch „unglaublich viel getan“. Die Wirkung dieses Jahres sei in der „säkularen Bedeutung der Ökumene“ nicht zu unterschätzen, sagte Sternberg am Sonntag bei der in Bonn tagenden Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).
>>> mehr

>>>
10.11.2017

Papst untersagt Zigarettenverkauf im Vatikan

Zigaretten.           Foto: gem Von Beginn des kommenden Jahres an werden im Vatikan keine Zigaretten mehr verkauft. Der Heilige Stuhl könne sich nicht an Geschäften beteiligen, die eindeutig die Gesundheit von Menschen schädigen, heißt es in einer entsprechenden Erklärung des Vatikansprechers Greg Burke vom Donnerstag.
>>> mehr

>>>
10.11.2017

Misereor zu Klimakonferenz: "Uns bleibt nicht mehr viel Zeit-"

Im Kampf gegen den Klimawandel muss Deutschland nach Ansicht von Misereor möglichst rasch aus der Kohleverstromung aussteigen und das Verkehrssystem umbauen. Dazu gebe es keine Alternative, so Kathrin Schroeder, Klima-Expertin des katholischen Werks für Entwicklungszusammenarbeit, am Donnerstag in Bonn.
>>> mehr

>>>
10.11.2017

Islamverbände scheitern mit Klage auf Religionsunterricht

Der Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland und Zentralrat der Muslime in Deutschland sind auch weiterhin nicht als Religionsgemeinschaften anzusehen. Das entschied das Oberverwaltungsgericht (OVG) Münster am Donnerstag in einem Revisionsverfahren. Danach hätten sie auch keinen Anspruch auf die Einführung eines allgemeinen islamischen Religionsunterrichts an öffentlichen Schulen nach ihren Grundsätzen, hieß es.
>>> mehr

>>>
10.11.2017

Studie: Anteil der Orthodoxen unter den Christen nimmt ab

Weltweit nimmt einer Studie zufolge der Anteil der Orthodoxen unter den Christen ab, während der Anteil der Katholiken und Protestanten wächst. Während die Orthodoxie in den vergangenen hundert Jahren außerdem weitgehend in Europa konzentriert geblieben sei, habe sich der Katholizismus und Protestantismus außerhalb des Kontinents ausgedehnt, heißt es in der am Mittwoch (Ortszeit) vom Washingtoner Forschungsinstituts Pew veröffentlichten Studie.
>>> mehr

>>>
09.11.2017

Fußball-Star Messi will bei WM-Titel zum Pilger werden

Lionel Messi (Mitte) will mit der argentinischen Nationalmannschaft Weltmeister werden.           Foto: Agencia de Noticias Andes; Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ Argentiniens Fußball-Star Lionel Messi (30) will im Fall des Titelgewinns bei der Weltmeisterschaft in Russland im nächsten Jahr zum Pilger werden. Der mehrmalige Weltfußballer und Offensivspieler des FC Barcelona kündigte am Mittwoch (Ortszeit) in Moskau in einem Interview mit dem argentinischen TV-Sender TyC Sports an, dann zur Jungfrau von San Nicolas gehen zu wollen. Die Strecke von Messis Geburtsstadt Rosario bis zum Wallfahrtsort beträgt rund 50 Kilometer. Ein Anwesen der Familie Messis befindet sich im Vorort Arroyo Seco innerhalb des Departements Rosario, von dort aus wären es etwa 44 Kilometer.
>>> mehr

>>>
09.11.2017

Bauernverband für zurückhaltenden Antibiotika-Einsatz

Als Reaktion auf neue Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich der Deutsche Bauernverband zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Antibiotika bekannt. Zugleich betonte der Verband am Mittwoch in Berlin, dass der Einsatz weiterhin möglich sein sollte „nach sorgfältiger Abwägung und in Einzelfällen - bei denen keine therapeutische Alternative zur Verfügung steht“.
>>> mehr

>>>
09.11.2017

Weltweite Spendeneingänge für Opferfamilie Holcombe aus Texas

Die Hinterbliebenen der US-Familie Holcombe, die am Sonntag bei einem Amoklauf in Texas acht Mitglieder aus drei Generationen verloren hat, erfahren eine weltweite Welle der Solidarität. Rund 7.500 Spender haben binnen 48 Stunden rund eine halbe Million US-Dollar (430.000 Euro) über die Online-Spendenplattform „GoFundMe“ gesammelt.
>>> mehr

>>>
09.11.2017

Masuren liefert Weihnachtsbaum für den Petersplatz

Ein Christbaum aus dem polnischen Masuren soll den Petersplatz zu Weihnachten schmücken. Förster fällten die 28 Meter hohe Fichte am Mittwoch in Rominter Heide (Puszcza Romincka) an der Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad, wie die polnische Nachrichtenagentur PAP meldet. Mit Hilfe von zwei Kränen hievten sie demnach den Weihnachtsbaum für Papst Franziskus auf einen Sattelschlepper.
>>> mehr

>>>
08.11.2017

Moraltheologe: Nutzung von Steueroasen legal, aber unmoralisch

Moraltheologe Peter Schallenberg.            Foto: KNA Der Paderborner Moraltheologe Peter Schallenberg empfiehlt mit Blick auf die Enthüllungen der „Paradise Papers“ das Gewissen als moralische Instanz. Die Geldanlage in „Steueroasen“ könne zwar formal korrekt und legal sein, aber dennoch moralisch falsch, sagte der Sozialethiker am Dienstag dem Kölner domradio.
>>> mehr

>>>
08.11.2017

Erzbischof Koch: Air-Berlin-Mitarbeiter stimmen nachdenklich

Der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch hat die Folgen der Air-Berlin-Pleite für die Mitarbeiter bedauert.
>>> mehr

>>>
08.11.2017

Erstmals gibt es "Aktionstage Gefängnis" in Deutschland

Ein breites Bündnis aus Wohlfahrtsverbänden und Betroffenenorganisationen will in den kommenden Tagen mit Veranstaltungen unter dem Titel „Aktionstage Gefängnis“ auf die Situation von Strafgefangenen aufmerksam machen. Das teilte das Bündnis am Dienstag in Berlin mit, dem auch Wissenschaftler, Anwälte und Seelsorger angehören.
>>> mehr

>>>
08.11.2017

Australische Bischöfe: Bootsflüchtlinge aus Manus aufnehmen

Die katholischen Bischöfe Australiens fordern eine Aufnahme der mehr als 600 Asylbewerber im inzwischen geschlossenen Lager auf Manus/Papua-Neuguinea. Die Flüchtlinge sollten nach Australien umgesiedelt werden, erklärte Bischof Vincent Long Van Nguyen als Vorsitzender der Bischofskommission für Migranten und Flüchtlinge. Er sprach von einer „Gewissenslösung“ im Sinne der Betroffenen. Zudem solle Australien das Angebot Neuseelands annehmen, ebenfalls Flüchtlinge aus dem Lager Manus aufzunehmen.
>>> mehr

>>>
07.11.2017

Zeitung: Nur jeder 20. Angriff auf jüdische Friedhöfe aufgeklärt

Die Polizei hat nach Informationen des „Tagesspiegel“ seit 2014 nur vier antisemitische Angriffe auf jüdische Friedhöfe aufgeklärt. Von 2014 bis zum Ende des ersten Halbjahres 2017 stellte die Polizei demnach bundesweit 76 antisemitisch motivierte Angriffe auf jüdische Friedhöfe fest. Das gehe aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) hervor.
>>> mehr

>>>
07.11.2017

Erzbistum Köln zieht positive Bilanz der Flüchtlingsboot-Aktion

Das Flüchtlingsboot des Erzbistums Köln auf seiner letzten Station in St. Elisabeth.          Foto: PEK – Christopher Jelen, Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-nc/3.0/de/, Quelle: http://bilder.erzbistum-koeln.de Das Erzbistum Köln zieht eine positive Bilanz seiner Flüchtlingsboot-Aktion. Die Kampagne mit dem Gefährt aus Malta habe „sehr plastisch vor Augen geführt“, welche Risiken Menschen auf sich nehmen und welche Ängste sie ausstehen, um in einer solchen „Nussschale“ über das Meer zu fahren, sagte der Leiter der Medienabteilung, Robert Boecker, dem Kölner domradio. Das sieben Meter lange und 800 Kilo schwere Boot war ein Jahr lang durch verschiedene Gemeinden des Bistums gereist und warb unter dem Motto „Alle in einem Boot“ für Solidarität mit Flüchtlingen.
>>> mehr

>>>
07.11.2017

Abholzung in Brasiliens Indigenengebieten steigt rasant

Die Abholzung in den indigenen Schutzgebieten des Amazonaswaldes hat 2016 um 32 Prozent zugenommen. Die bedrohtesten Gebiete befinden sich im Einzugsbereich von Straßen und Staudammprojekten, wie brasilianische Medien (Montagabend Ortszeit) unter Berufung auf eine Studie der Umweltschutzorganisation „Instituto Socioambiental“ (ISA) berichten. Im gleichen Zeitraum sei die landesweite Abholzung insgesamt um 16 Prozent zurückgegangen.
>>> mehr

>>>
07.11.2017

Umfrage: Mehrheit ist gegen Ladenöffnung an Heiligabend

Bei einer aktuellen Umfrage der „Welt“ haben sich 87,2 Prozent der Befragten gegen eine Ladenöffnung an Heiligabend ausgesprochen. Nur jeder zehnte Deutsche (10,3 Prozent) würde es demnach begrüßen, wenn in diesem Jahr die Geschäfte an Heiligabend geöffnet hätten, obwohl Sonntag ist.
>>> mehr

>>>
06.11.2017

Steinmeier gedenkt US-Opfern - Bischöfe beklagen Waffen-Problem

Die katholischen Bischöfe der USA trauern um die 26 Toten nach dem Überfall auf eine Baptisten-Kirche in Texas und beklagen zugleich ein „fundamentales Problem“ in der US-Gesellschaft: „Eine Kultur des Lebens darf sinnlose Waffengewalt in all ihren Formen nicht tolerieren und muss diese verhindern“, schrieb der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, in einer ersten Reaktion am Sonntag. Das „unvergleichlich tragische Ereignis“ lasse die lange Reihe von Massenerschießungen weiter anwachsen, beklagte DiNardo weiter.
>>> mehr

>>>
06.11.2017

Bericht: Erstmals Kirchenoberhaupt zu Besuch in Saudi-Arabien

Der libanesische Patriarch Bechara Rai hat einen offiziellen Besuch in Saudi-Arabien angekündigt. Das Oberhaupt der mit Rom verbundenen maronitischen Kirche reise auf Einladung von König Salman und Kronprinz Mohammed bin Salman in das streng islamische Königreich, meldete der vatikanische Pressedienst Asianews (Freitag). Es sei das erste Mal seit den Zeiten des Propheten Mohammed, dass ein Christenoberhaupt im Stammland des Islam empfangen werde, hieß es.
>>> mehr

>>>
06.11.2017

Papst feiert Messe für Kardinal Meisner

Papst Franziskus gedenkt am 3. November 2017 mit einer Messe im Petersdom der im vergangenen Jahr gestorbenen 14 Kardinäle und 137 Bischöfe.               Foto: KNA Mit einer Messe im Petersdom hat Papst Franziskus am Freitag der im vergangenen Jahr gestorbenen 14 Kardinäle und 137 Bischöfe gedacht. Zu ihnen zählt auch der Kölner Kardinal Joachim Meisner, der am 5. Juli im Alter von 83 Jahren starb. Franziskus sagte, die Feier stelle „die Wirklichkeit des Todes“ vor Augen, stärke vor allem aber die Hoffnung.
>>> mehr

>>>
06.11.2017

Katholische Diaspora-Aktion in Erfurt eröffnet

Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken hat am Sonntag in Erfurt seine bundesweite Diaspora-Aktion eröffnet. Sie steht unter dem Leitwort „Keiner soll alleine glauben. Unsere Identität: Segen sein“. Das in Paderborn ansässige Hilfswerk strebt damit an, dass „der Glaube in einer weithin entchristlichten Gesellschaft neu und aktuell zur Sprache gebracht wird“. Im Fokus stehen dabei Katholiken, die in Deutschland, Skandinavien und dem Baltikum ihren Glauben als Minderheit leben. Am Diaspora-Sonntag (19. November) findet in allen katholischen Gottesdiensten in Deutschland eine Kollekte statt, um Projekte in diesen Gebieten zu unterstützen.
>>> mehr

>>>
03.11.2017

Das Kopftuch im Islam: Religiöses Symbol oder Zeichen der Unterdrückung?

Kopftücher haben im Hörsaal nichts zu suchen, findet eine Würzburger Professorin. Was meinen Sie: Sind Kopftücher ein religiöses Symbol und somit durch die Religionsfreiheit geschützt – oder doch nur ein Zeichen der Unterdrückung der Frau im Islam? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
>>> mehr

>>>
03.11.2017

"Nie wieder Krieg" – Papst besucht Ort von SS-Massaker

Papst Franziskus besuchte an Allerseelen den US-amerikanischen Soldatenfriedhof von Nettuno und legt Blumen an den Gräbern nieder.  Foto: KNA Papst Franziskus hat am katholischen Allerseelentag (Donnerstag) auf dem US-Soldatenfriedhof von Nettuno eine Messe für die Gefallenen aller Kriege gefeiert. Das traditionelle Totengedenken an Allerseelen nutzte er zu einem aufrüttelnden Appell gegen Kriege. Die Welt bereite sich wieder darauf vor, in Kriege zu ziehen. "Nie wieder Krieg, dieses sinnlose Gemetzel", sagte Franziskus vor den Gräbern Tausender junger Soldaten. Wer Konflikte beginne, meine eine neue Welt bringen zu können, aber die Konflikte endeten in einem "Reich des Schreckens und des Todes".
>>> mehr

>>>
03.11.2017

Katholische Arbeitnehmer gegen Ladenöffnung an Heiligabend

Kritik an gesetzlich geregelten Ausnahmen zur Ladenöffnung an Heiligabend hat die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) geübt. "Eigentlich sollte es für Sonntage grundsätzlich keine Ausnahmen geben, außer es ist wirklich ein gesellschaftlicher Notstand eingetreten", sagte der Münchner KAB-Experte für Sonntagsschutz, Hannes Kreller, am Donnerstag im Kölner domradio. Es sei "immer wichtig, dass unser Sonntag nicht dem Konsum geopfert wird".
>>> mehr

>>>
03.11.2017

Gewalt gegen Priester in Mexiko hat deutlich zugenommen

In Mexiko hat die Gewalt gegenüber katholischen Priestern in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Wie mexikanische Medien am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf das "Katholische Multimedia-Zentrum" berichteten, sind im Zeitraum von 2012 bis 2017 bislang 18 Geistliche ermordet worden.
>>> mehr

>>>
03.11.2017

Halloween schlägt das Reformationsgedenken im Netz

Internetnutzer haben Halloween einer Erhebung zufolge mehr Aufmerksamkeit geschenkt als dem Reformationsgedenken. Das geht aus einer Analyse des Unternehmens für Social-Media-Monitoring Vico hervor, wie am Donnerstag in Berlin mitgeteilt wurde. Demnach wurden zwischen dem 26. Oktober und dem 1. November 175.000 Beiträge rund um Halloween veröffentlicht, mit Bezug auf den Reformationstag seien es knapp 50.000 gewesen. Die meiste Kommunikation habe es am 31. Oktober gegeben.
>>> mehr

>>>
02.11.2017

Papst trauert um Anschlagsopfer

Papst Franziskus hat Trauer über den mutmaßlichen Terroranschlag in New York geäußert. Bei seinem Mittagsgebet zu Allerheiligen am Mittwoch betete er darum, Gott möge "die Herzen der Terroristen bekehren und die Welt vom Hass und dem mörderischen Wahnsinn befreien, der den Namen Gottes missbraucht, um Tod zu säen". Zugleich erinnerte Franziskus an die jüngsten Anschläge in Somalia und Afghanistan.
>>> mehr

>>>
02.11.2017

Caritasdirektorin: Wohnungslosigkeit muss in Koalitionsvertrag

Bei den laufenden Sondierungsgesprächen von Union, FDP und Grünen muss nach Ansicht der Berliner Caritasdirektorin Ulrike Kostka auch das Thema Wohnungslosigkeit auf die Tagesordnung. "Die Zahl der Betroffenen steigt permanent und das Problem hat großen sozialen Sprengstoff", mahnte Kostka am Mittwoch zum Auftakt der "Kältehilfe"-Saison. "Wohnungslosigkeit ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen."
>>> mehr

>>>
02.11.2017

Papst zu Allerheiligen: Heilige sind keine perfekten Menschen

In vielen Pfarreien wird an Allerheiligen nachmittags der Toten gedacht.  Foto: KNA Katholiken in aller Welt haben am Mittwoch das Fest Allerheiligen gefeiert. Dabei gedachten sie der Verstorbenen, besuchten Friedhöfe und schmückten Gräber. Allerheiligen gilt als einer der Höhepunkte im Kirchenjahr. Das Fest gehört neben Weihnachten, Ostern, Pfingsten und Christi Himmelfahrt zu den katholischen Hochfesten.
>>> mehr

>>>
02.11.2017

Vatikan und Lutheraner dankbar für das Reformationsjahr

In einer gemeinsamen Erklärung haben die katholische und die evangelisch-lutherische Kirche das zu Ende gehende Reformationsgedenkjahr positiv bewertet. In einer Stellungnahme des Lutherischen Weltbundes (LWB) und des Päpstlichem Ökumenerates, die der Vatikan am Dienstag veröffentlichte, äußern beide Kirchen "tiefe Dankbarkeit für die spirituellen und theologischen Gaben" der Reformation. Gleichzeitig bitten sie um Vergebung für ihr "Versagen" und die gegenseitigen Kränkungen der vergangenen 500 Jahre.
>>> mehr

>>>
30.10.2017

Myanmar zieht Truppen aus dem Norden von Rakhine ab

Die Armee Myanmars hat offenbar Truppenteile aus dem überwiegend von der Minderheit der muslimischen Rohingya bewohnten Norden von Rakhine abgezogen. Zweihundert Soldaten seien in den Süden des Teilstaats verlegt worden, berichtete am Samstag das unabhängige birmanische Nachrichtenportal „Irrawaddy“. Hundert Soldaten seien jedoch noch im Distrikt Maungdaw im Norden Rakhines stationiert, hieß es unter Berufung auf Armeeangaben.
>>> mehr

>>>
30.10.2017

Papst: "Wir sind geschaffen, um zu lieben und geliebt zu werden"

Foto (KNA): Papst Franziskus lächelt während der Generalaudienz am 19. Oktober 2016 auf dem Petersplatz im Vatikan. Gottes- und Nächstenliebe sind nach den Worten von Papst Franziskus das „große Gebot“ des Christentums. Der Mensch sei „geschaffen, um zu lieben und geliebt zu werden“, sagte er bei seinem Mittagsgebet am Sonntag auf dem Petersplatz. Gott, der selbst Liebe sei, wolle den Menschen an seinem Leben teilhaben lassen, um von Gott „geliebt zu werden und ihn zu lieben, und um mit ihm alle anderen Menschen zu lieben“. Dies sei „der Traum Gottes für den Menschen“, so der Papst.
>>> mehr

>>>
30.10.2017

Serie von Angriffen auf Umweltschutzbehörden im Amazonaswald

Aufgebrachte Goldsucher in Brasilien haben am Wochenende eine Reihe von Angriffen auf staatliche Umweltschutzbehörden in der Amazonas-Region Humaita verübt. Wie örtliche Medien berichteten, soll es sich um eine Racheaktion handeln, nachdem die Behörden gegen illegale Goldsucher in Naturschutzgebieten am Madeira-Fluss vorgegangen waren. Soldaten der brasilianischen Armee und Bundespolizisten versuchten nun, in Humaita für Sicherheit zu sorgen.
>>> mehr

>>>
30.10.2017

Norcia erinnert an Erdbeben vor einem Jahr

Mit einem Gedenkgottesdienst hat die italienische Stadt Norcia an das schwere Erdbeben vor einem Jahr erinnert. Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin feierte am Sonntag vor der Ruine der Basilika San Benedetto eine Messe und sprach den Menschen Mut zum Wiederaufbau zu. Angst und Resignation seien „unsichtbare Katastrophen und doch fast so folgenschwer wie ein Erdbeben“, sagte er. Für Montagmorgen um 7.41 Uhr, als vor einem Jahr der stärkste Erdstoß erfolgte, war vor der zerstörten Basilika ein Gebetsgedenken mit dem örtlichen Erzbischof Renato Boccardo geplant.
>>> mehr

>>>
27.10.2017

Umfrage: Ende des Reformations-Gedenkjahrs – Hat es die Ökumene vorangebracht?

Zu Ende gehen am Dienstag die Gedenkfeiern zum 500. Jahrestag des Beginns der Reformation. Haben die vielen Veranstaltungen Fortschritte in der Ökumene zwischen Katholiken und Protestanten gebracht? Oder war das Ganze nur „heiße Luft“ ohne Belang? Was meinen Sie? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
>>> mehr

>>>
27.10.2017

Militärbischof Overbeck für "lebenspraktische" Seelsorge

Bischof Franz-Josef Overbeck Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck sieht „Erneuerungsbedarf“ für das kirchliche Engagement in der Bundeswehr. „Wir sind es sehr gewohnt, unsere Seelsorge im Rahmen einer institutionellen Abgesichertheit wahrzunehmen“, sagte Overbeck. Die Menschen nähmen die Kirche aber heute „weniger institutionell“ wahr, „sondern vor allem, wenn wir spirituell glaubwürdig und lebenspraktisch dienlich leben“, betonte der Essener Bischof.
>>> mehr

>>>
27.10.2017

Streit um Kreuz an Papstdenkmal in der Bretagne

Ein Kreuz an einem Denkmal für Papst Johannes Paul II. (1978-2005) erzürnt die Gemüter in der bretonischen Gemeinde Ploermel. Das Kreuz, das das Denkmal des Papstes überragt, müsse als auffälliges religiöses Symbol aus dem öffentlichen Raum entfernt werden, urteilte das Oberste Verwaltungsgericht in Paris am Mittwoch, wie die Zeitung „Le Monde“ (Donnerstag) berichtet. Der Bürgermeister von Ploermel, Patrick Le Diffon, erwäge nun, vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof zu ziehen, heißt es. „Das Denkmal ist seit zwölf Jahren Teil des Gemeindebilds und stört die Bewohner nicht“, wird Le Diffon zitiert. Es sei vielmehr ein „touristischer Trumpf“ für die Gemeinde.
>>> mehr

>>>
27.10.2017

Taize-Treffen in Basel im Dezember - logistische Herausforderung

Das nächste europäische Taize-Jugendtreffen findet vom 28. Dezember bis 1. Januar in Basel statt. Derzeit liefen die Vorbereitungen, unter anderem müssten Gastfamilien für rund 15.000 Teilnehmer gefunden werden, teilten die Organisatoren am Donnerstag mit. Mit nur knapp 200.000 Einwohnern ist Basel eine der kleinsten Städte, die je ein Taize-Jugendtreffen beherbergt haben. Nachbargemeinden aus Deutschland und Frankreich haben ihre Mithilfe zugesagt. Es ist den Angaben zufolge das erste Mal, dass ein Taize-Treffen von drei Ländern organisiert wird.
>>> mehr

>>>
27.10.2017

Verbände fordern mehr Engagement gegen den Klimawandel

Im Vorfeld der UN-Weltklimakonferenz kritisieren Verbände und Forscher den Umgang mit dem Klimawandel. Der Potsdamer Klimaforscher Ottmar Edenhofer mahnte Umweltzerstörung und mangelndes Engagement gegen die Klimawandel. „Wenn wir keinen Frieden mit der Natur schaffen, gibt es keinen Frieden mit den Menschen“, sagte Edenhofer am Donnerstag auf der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Zwar gebe es ein besseres Verständnis für den Klimawandel und seine Folgen, aber man habe zwei Jahrzehnte im Kampf gegen die Erderwärmung verloren. „Manche Dinge sind jetzt nicht mehr einzufangen.“
>>> mehr

>>>
26.10.2017

Weihbischof Bentz appelliert an christliche Abgeordnete

Weihbischof Uo Markus Bentz              Foto: KNA Der Mainzer Weihbischof Udo Markus Bentz hat die christlichen Abgeordneten im neuen Bundestag aufgefordert, ihr Christsein auch in ihrer Politik deutlich zu machen. "In Solidarität und für Gerechtigkeit, zur Bewahrung der Schöpfung und zum Schutz der Schwächsten, für den Schutz der absoluten Würde einer jeden Person, für Freiheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Frieden - auch weltweit", schreibt Bentz in der neuen Ausgabe der in Vallendar erscheinenden und in der Schönstatt-Bewegung angesiedelten Monatszeitschrift "basis".
>>> mehr

>>>
26.10.2017

Jüdisches Museum München erwirbt Landauer-Nachlass

Das Jüdische Museum München hat den schriftlichen Nachlass des früheren Präsidenten des FC Bayern, Kurt Landauer, und seiner Frau Maria erworben. Er umfasst 34 Briefe des Paares, darunter einen 77 Seiten langen handschriftlichen Lebensbericht Kurt Landauers, wie das Museum am Mittwoch mitteilte.
>>> mehr

>>>
26.10.2017

Unicef sagt dramatisches Bevölkerungswachstum in Afrika voraus

Das Kinderhilfswerk Unicef geht davon aus, dass sich die Bevölkerung Afrikas bis zum Jahr 2050 auf 2,5 Milliarden Menschen verdoppeln wird. Bereits 2030 werden laut einem am Donnerstag veröffentlichten Report der Organisation 750 Millionen Afrikaner jünger als 18 Jahre sein.
>>> mehr

>>>
26.10.2017

Italiens Kultusministerium erörtert Kirchenunfall von Florenz

Das italienische Kultusministerium hat den tödlichen Unfall in einer Florentiner Kirche in einem Zeitungsartikel erörtert. Der Generaldirektor der Forschungsabteilung des Ministeriums, Francesco Scoppola, forderte in der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ (Freitagsausgabe) etwa bessere Präventionsmaßnahmen und mehr Einsatz für die Instandhaltung der Kulturdenkmäler des Landes.
>>> mehr

>>>
25.10.2017

Von Allerseelen bis Weihnachten

Papst Franziskus segnet während der Christmette die Krippenfigur des Jesuskinds mit Weihrauch.             Foto: KNA Papst Franziskus wird an Weihnachten und Neujahr wie gewohnt die großen Gottesdienste im Vatikan leiten. Das geht aus seinem am Dienstag veröffentlichten Terminplan für die Monate November bis Januar hervor. Demnach feiert Franziskus an Heiligabend die Christmette wie im Vorjahr um 21.30 Uhr im Petersdom. Am Weihnachtstag selbst spendet er mittags von der Mittelloggia der Basilika aus den traditionellen Segen „Urbi et orbi“, „der Stadt und dem Erdkreis“.
>>> mehr

>>>
25.10.2017

Britische Bischöfe klagen über "alarmierende" Abtreibungszahlen

Die katholischen Bischöfe von England, Wales und Schottland haben sich in einer gemeinsamen Erklärung besorgt über die Zahl der Abtreibungen in Großbritannien geäußert. Allein im Jahr 2015 seien in England und Wales 185.824 Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen worden, in Schottland seien es 12.134 gewesen, heißt es in dem Schreiben, über das britische Medien am Dienstag berichteten. Dies sei „ein alarmierend hohes Niveau“. Jeder einzelne Fall sei eine „Tragödie“.
>>> mehr

>>>
25.10.2017

Helfer: Migranten strömen weiter nach Calais

Ein Jahr nach der Evakuierung des Flüchtlingslagers in Calais halten die Probleme offenbar an. „Die Situation ist nicht gelöst“, sagte der Präsident der Delegation Nord Pas de Calais vom Hilfswerk Secours Catholique, Didier Degremont, am Dienstag. Es strömten weiterhin Migranten nach Calais, um von dort nach Großbritannien zu gelangen.
>>> mehr

>>>
25.10.2017

Neues SOS-Kinderdorf in Damaskus eröffnet

Die Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer hat ein neues Kinderdorf in Syrien eröffnet. Zwölf Kriegswaisen im Alter von 2 bis 13 Jahren haben ihr neues Zuhause am Stadtrand von Damaskus bereits bezogen, weitere 70 sollen in den kommen Wochen folgen, wie die Organisation am Mittwoch in München mitteilte. Die Kinder erhalten dort den Angaben zufolge eine familiennahe Betreuung und psychologische Hilfe, um die erlittenen Traumata zu bewältigen.
>>> mehr

>>>
24.10.2017

Papst erinnert an Schicksal der Rohingya in Bangladesch

Foto (KNA): Papst Franziskus während der Generalaudienz am 28. Juni 2017 auf dem Petersplatz im Vatikan. Papst Franziskus hat an das Schicksal der nach Bangladesch geflohenen Rohingya erinnert. Unter den schätzungsweise 800.000 Flüchtlingen seien 200.000 Kinder, die kaum genug zu essen und keine Medikamente hätten. Sie seien Opfer eines "Götzendienstes" wirtschaftlicher Interessen, sagte der Papst am Montag in seiner Messe im vatikanischen Gästehaus Santa Marta. Das Gebet müsse "stark sein", damit das Herz derjenigen angerührt werde, "die den Gott Geld anbeten", so Franziskus.
>>> mehr

>>>
24.10.2017

Sachsen gibt Gebeine aus Völkerkundemuseum an Hawaii zurück

Sachsen hat menschliche Gebeine aus dem Völkerkundemuseum Dresden an den Ursprungsort Hawaii zurückgegeben. Die Restitution sei die erste in der Geschichte des Freistaats und sei Teil der intensivierten Provenienzforschung der Exponate, erklärten das sächsische Ministerium für Kunst und Wissenschaft und die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden am Montag.
>>> mehr

>>>
24.10.2017

Augsburg richtet 2018 Weltfreiwilligenkonferenz aus

Die Weltfreiwilligenkonferenz findet vom 16. bis 20. Oktober 2018 in Augsburg und damit erstmals in Deutschland statt. Zu der Zusammenkunft unter dem Titel "Unsere Verantwortung für eine globale Zukunft" erwarte man rund 800 Teilnehmer, teilte der Internationale Verband für Freiwilligenaktivität (International Association for Volunteer Effort, IAVE) als Veranstalter am Montag in Augsburg mit. Die IAVE will mit der Konferenz zeigen, "dass bürgerschaftliches Engagement essenziell für die zukünftige Entwicklung ist", wie Vorstandsmitglied Mark Molloy sagte. Zudem solle sie eine Austauschplattform für Engagierte bieten.
>>> mehr

>>>
24.10.2017

Kirchen appellieren an Verantwortung der Bundestagsabgeordneten

Mit einem ökumenischen Gottesdienst haben zahlreiche Politiker aller Fraktionen den ersten Sitzungstag des neuen Bundestages begonnen. Vertreter der beiden großen Kirchen erinnerten die Parlamentarier an ihre Verantwortung für das Allgemeinwohl und ihre Pflicht zur Wahrheit, Authentizität und Besonnenheit. Die Aufgabe als gewählter Volksvertreter sei eine der "anspruchsvollsten, verantwortungsvollsten, vornehmsten und ehrenvollsten", sagte der Leiter des Kommissariats der deutschen Bischöfe, Prälat Karl Jüsten, am Dienstagmorgen in der Französischen Friedrichstadtkirche.
>>> mehr

>>>
23.10.2017

Patriarch von Venedig sieht Unabhängigkeitsreferendum positiv

Der katholische Patriarch von Venedig, Francesco Moraglia, sieht die am Sonntag anstehende Abstimmung über mehr Unabhängigkeit der italienischen Region Venetien positiv. Wenn das Referendum in aufrichtigem Geist der Gemeinschaft mit der Nation geführt werde und zum Ziel habe, die Besonderheiten und Notwendigkeiten der Region herauszustellen, könne dies zu gerechteren Bedingungen sowohl vor Ort als auch in ganz Italien führen, sagte Moraglia der italienischen Tageszeitung „La Stampa“ (Samstag).
>>> mehr

>>>
23.10.2017

Ökumenischer Patriarch Bartholomaios: Papst ist "radikal"

Papst Franziskus und der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. vor der Grabeskirche in Jerusalem.                   Foto: KNA Aus Sicht des Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. lässt sich das Pontifikat von Papst Franziskus als „radikal“ bezeichnen. Es gebe nichts Radikaleres, als einen Gott, der die Welt aus Liebe erschaffe und jeder Christ sei dazu aufgerufen, an diese radikale Wahrheit zu erinnern, wie es auch der Papst tue, sagte der griechisch-orthodoxe Patriarch von Konstantinopel in einem Interview, das die italienische Tageszeitung „La Stampa“ am Freitag veröffentlichte. „In diesem Sinn können wir ihn sicher als 'radikal' bezeichnen.“
>>> mehr

>>>
23.10.2017

Woelki kritisiert Ausbeutung auf dem "Arbeiterstrich"

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki beklagt das Schicksal von „modernen Arbeitssklaven“. Sie fänden sich als „Tagelöhner unserer Zeit“ auf dem Bau, in Schlachthöfen oder als Reinigungskräfte im Hotel wieder, sagte Woelki am Samstag dem Kölner domradio. Skrupellose Unternehmer sprächen „die billigsten Arbeitskräfte“, die oft aufgrund von Armut aus Rumänien oder Bulgarien kämen, aus dem Auto heraus an. „Für sie sind die Menschen auf dem Arbeiterstrich leichte Beute.“
>>> mehr

>>>
23.10.2017

Friedensnobelpreis-Stiftung prüft Investitionen in Atomwaffen

Die hinter dem Friedensnobelpreis stehende Alfred-Nobel-Stiftung reagiert auf die Vorwürfe, viel Geld in Rüstungsgüter zu investieren und dabei auch sehr viele Hersteller von Atomwaffen zu unterstützen. Eine Sprecherin der Stiftung sagte auf Anfrage von FAZ.net, man habe begonnen, nachhaltigere Alternativen zu den kritisierten Fonds zu finden.
>>> mehr

>>>
20.10.2017

Soll ein vollständiges Nein zur Todesstrafe in den Katechismus aufgenommen werden?

Ein Nein zur Todesstrafe soll in den Katechismus der katholischen Kirche aufgenommen werden, findet Papst Franziskus. Ein längst überfälliger Schritt? Oder gibt es nach wie vor Situatio­nen, in denen eine Verurteilung zum Tode gerechtfertigt ist? Was meinen Sie? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
>>> mehr

>>>
20.10.2017

EU will wegen der Menschenrechtslage Zahlungen an Türkei kürzen

Wegen der Menschenrechtslage in der Türkei plant die Europäische Union, Finanzhilfen zur Vorbereitung des EU-Beitritts zu kürzen. Der Abbruch der Beitrittsverhandlungen stehe aber nicht zur Debatte, erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel am frühen Freitagmorgen beim EU-Gipfel in Brüssel. Dafür gebe es keine Mehrheit.

Auch am Flüchtlingsabkommen mit der Türkei wolle man festhalten sowie an den dafür vorgesehenen Milliardenzahlungen, zu denen man sich verpflichtet habe, so Merkel weiter: "Dieses Versprechen sollten wir auch einhalten. Denn dieses Geld kommt den Flüchtlingen zugute."
>>> mehr

>>>
20.10.2017

Radio Vatikan plant neue Apps für Länder mit schwachem Internet

Radio Vatikan will mit neuen Medienangeboten auch Menschen in armen Ländern einen besseren Zugang zu Informationen ermöglichen. Bei der aktuellen Reform der Vatikan-Medien wolle man unter anderem eine neue App in zwei Ausführungen anbieten, erklärte Jesuitenpater Bernd Hagenkord, der Leiter der deutschsprachigen Redaktion von Radio Vatikan, dem Medienmagazin "@mediasres" des Deutschlandfunks. Eine Ausführung sei dabei für Breitband, für europäische und nordamerikanische Standards, "und eine eben auch für ganz wenig Datenbandbreite, für Afrika zum Beispiel, wo es nur ein bisschen Internet gibt. Da kann man sich halt nicht die dicken Bilder runterladen, die langen Audios, aber immerhin hat man Zugang."
>>> mehr

>>>
20.10.2017

Ausstellung "Religion im Spiel" auf Internationalen Spieltagen

Die weltgrößte Messe für Gesellschaftsspiele "Spiel '17" zeigt eine Ausstellung zum Thema "Religion im Spiel". Vielgestaltige, kuriose und "bisweilen verwunderliche Ergebnisse des Zusammentreffens von Spiel und Religion" präsentiert die Europäische Spielesammler Gilde (ESG) in ihrer diesjährigen Schau, wie der Veranstalter vor den 35. Internationalen Spieltagen in Essen (26. bis 29. Oktober) mitteilte. Anlass für die Ausstellung sei das Reformationsgedenkjahr.
>>> mehr

>>>
20.10.2017

Charlotte Knoblochs Retterin wird "Gerechte unter den Völkern"

Charlotte Knobloch, Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern.        Foto: KNA Der Staat Israel ehrt die Lebensretterin von Charlotte Knobloch. Die 2002 verstorbene Kreszentia Hummel wird am kommenden Dienstag in München posthum mit dem Ehrentitel "Gerechte unter den Völkern" ausgezeichnet. Hummel versteckte 1942 die damals Zehnjährige auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Franken. "Obwohl sie aus einer sehr gläubigen katholischen Familie stammte, gab sie das Mädchen als ihr eigenes uneheliches Kind aus", heißt es in einer am Donnerstag von der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern verbreiteten Mitteilung. Knoblochs Vater Siegfried Neuland hatte das ehemalige Dienstmädchen seiner Familie darum gebeten.
>>> mehr

>>>
19.10.2017

Europaabgeordnete Lochbihler kritisiert EU-Migrationspolitik

Die Vizepräsidentin des Menschenrechtsausschusses im Europaparlament, Barbara Lochbihler (Grüne), hat die Migrationspolitik der EU kritisiert. „Die EU versucht, Migration zu unterbinden, statt sie zu regeln, und die Verantwortung für den Flüchtlingsschutz auszulagern“, sagte Lochbihler am Mittwoch in Brüssel.
>>> mehr

>>>
19.10.2017

Solwodi will mehr Mittel zur Arbeit mit Menschenhandelsopfern

Die Menschenrechtsorganisation Solwodi fordert von der Politik mehr Finanzmittel zur Betreuung von Menschenhandelsopfern. In der Prostitution seien mehr als 90 Prozent der Opfer aus Afrika, Ost- und Südosteuropa, erklärte die Gründerin und Vorsitzende von Solwodi, die Ordensschwester Lea Ackermann, am Mittwoch in Boppard zum Europäischen Tag gegen Menschenhandel.
>>> mehr

>>>
19.10.2017

Kirchen in Sachsen bedauern Rücktritt von Tillich

Den Rücktritt von Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) haben die beiden großen Kirchen in Sachsen mit großem Bedauern aufgenommen. Tillich habe in seiner über neunjährigen Amtszeit an der Spitze des Freistaates mit den Kirchen „vertrauensvoll und konstruktiv“ zusammengearbeitet, erklärten die Leiter des Katholischen und des Evangelischen Büros Sachsen, Daniel Frank und Christoph Seele, am Mittwoch in Dresden.
>>> mehr

>>>
19.10.2017

Katholikentag 2018 erstmals mit umfassender Kinderbetreuung

Das Bistum Münster will den 101. Katholikentag im nächsten Jahr besonders familienfreundlich gestalten. „Wir laden vor allem Familien nach Münster ein und sagen den Familien zu, dass wir uns ganz besonders um sie - also insbesondere um die Kinder - kümmern werden“, sagte Generalvikar Norbert Köster am Mittwoch. Das Christentreffen unter dem Motto „Suche Frieden“ findet vom 9. bis 13. Mai 2018 statt.
>>> mehr

>>>
18.10.2017

Emden ist "Scheidungs-Hauptstadt" - Kempten ist am treuesten

„Scheidungs-Hauptstadt“ Deutschlands ist Emden in Ostfriesland. Wie die „Bild“-Zeitung (Mittwoch) unter Berufung auf Daten der Statistikämter des Bundes und der Länder berichtet, wurden dort im Jahr 2015 zwar 246 neue Ehen geschlossen, aber 204 Paare getrennt. Auf eine neue Ehe kamen also 0,83 Trennungen.
>>> mehr

>>>
18.10.2017

Kurienkardinal Turkson: Profit nicht über alles stellen

Foto: KNA Kurienkardinal Peter Turkson hat die Gesellschaft zu einem grundlegenden Wandel aufgerufen. „Wir brauchen einen Übergang vom Ich zum Wir.“ Politik, Banken und andere gesellschaftliche Akteure müssten sich am Gemeinwohl ausrichten, nicht allein am Profit, sagte der Leiter der vatikanischen Behörde für Entwicklungsthemen bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Kirche und Geld - Eigentum verpflichtet“ am Dienstagabend in Köln. Anlass der Veranstaltung waren die Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der katholischen Pax-Bank.
>>> mehr

>>>
18.10.2017

Weniger Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet

Nach Jahren zunehmender Abholzung im brasilianischen Amazonaswald ist die Rate wieder deutlich zurückgegangen. Wie das Umweltministerium am Dienstag (Ortszeit) mitteilte, wurden zwischen August 2016 und Juli 2017 rund 6.600 Quadratkilometer Wald abgeholzt. Im Zeitraum 2015/16 waren es rund 7.900 Quadratkilometer - ein Rückgang um etwa 16 Prozent. Allerdings liegt der aktuelle Wert deutlich über dem historischen Tiefstand von 2012 (4.500 Quadratkilometer).
>>> mehr

>>>
18.10.2017

Debatte um muslimische Feiertage - De Maiziere meldet sich

Die Debatte um muslimische Feiertage geht weiter. Grünen-Chef Cem Özdemir sagte der „Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch), er sehe in dieser Frage keinen Handlungsbedarf. „Muslime können sich heute schon an Feiertagen freinehmen.“ Ähnlich äußerte sich der stellvertretende CDU-Vorsitzende Volker Bouffier gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Mittwoch).

Auslöser ist ein Auftritt von Bundesinnenminister Thomas de Maziere bei einer Parteiveranstaltung in Wolfenbüttel in der vergangenen Woche. Dort hatte der CDU-Politiker laut eigenen Angaben „einen Gedanken aufgegriffen, in Regionen mit einem sehr hohen Anteil von Muslimen über einen muslimischen Feiertag zu diskutieren“. Daraus einen „Vorstoß“ oder „Vorschlag“ für einen muslimischen Feiertag zu machen nannte de Maiziere in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme „abwegig“.
>>> mehr

>>>
17.10.2017

Vatikan ruft Hindus zu Wertschätzung anderer Religionen auf

Der Vatikan hat Hindus zur Achtung kultureller Vielfalt aufgerufen. Pluralismus und Verschiedenheit als Bedrohung für die Einheit zu sehen, führe zu Intoleranz und Gewalt, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Grußwort zum hinduistischen Diwali-Fest. Unterschiedliche soziale, kulturelle und religiöse Praktiken und Bräuche müssten wertgeschätzt werden. Dazu gehöre auch, das "unverlierbare Recht" anderer anzuerkennen, den eigenen freigewählten Glauben zu bekennen und zu praktizieren.
>>> mehr

>>>
17.10.2017

Vorsitzende der "Christen in der AfD" tritt aus der Partei aus

Anette Schultner (44), Bundesvorsitzende der "Christen in der AfD", verlässt offenbar die Partei. Wie die "Welt" (Onlineausgabe Montag) berichtet, kündigt sie in einem Schreiben an die Bundesgeschäftsstelle der AfD ihre Parteimitgliedschaft zum 16. Oktober.
>>> mehr

>>>
17.10.2017

Trierer Bischof will Rettungsversuch für Kloster Himmerod starten

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann will einen Rettungsversuch für das vor der Auflösung stehende Eifelkloster Himmerod starten. Er werde die Zukunft der Abtei zur Chefsache machen und sich persönlich dafür einsetzen, dass möglicherweise eine andere Ordensgemeinschaft in das fast 900 Jahre alte Kloster einziehen könne, sagte Ackermann dem "Trierischen Volksfreund" (Dienstag). Angesichts der zurückgehenden Zahl an Ordensgemeinschaften werde das aber nicht einfach.
>>> mehr

>>>
17.10.2017

Antrag für Martinstraditionen als immaterielles Erbe abgeschickt

Ein Reiter im roten Mantel auf einem Pferd stellt Sankt Martin als römischen Soldaten beim Sankt Martinszug im LVR-Freilichtmuseum Kommern dar. Kinder mit Laternen begleiten den Heiligen Martin.            Foto: KNA Nach fast sechsmonatiger Vorbereitung ist die Bewerbung zur Anerkennung der rheinischen Martinstradition als immaterielles Kulturerbe beim nordrhein-westfälischen Ministerium für Kultur und Wissenschaft eingereicht worden. Das teilten die Initiatoren im niederrheinischen Brüggen mit. Zuvor hatten sie Mitte September bei einem großen Koordinations- und Infotreffen mehr als 200 Personen von Martinsvereinen und -komitees zwischen Rhein und Maas in Brüggen-Bracht versammelt. Bis zu einer möglichen Anerkennung als immaterielles Kulturerbe wird es nun bis weit in die zweite Jahreshälfte 2018 dauern.
>>> mehr

>>>
16.10.2017

Papst trifft Kicker mit und ohne geistige Behinderung

Papst Franziskus trifft Teilnehmer eines Fußballturniers für Menschen mit und ohne geistige Behinderung, die "Special Olympics", im Vatikan am 13. Oktober 2017. Ein Kind überreicht ihm rote Turnschuhe.            Foto: KNA Papst Franziskus hat am Freitag Teilnehmer eines Fußballturniers für Menschen mit und ohne geistige Behinderung empfangen. Der Sport habe „immer große Geschichten zu erzählen“ über Menschen, die durch ihn eine Marginalisierung hinter sich gelassen hätten, so der Papst. Sie zeigten, wie die Entschlossenheit einzelner unzählige andere ermutigen könne. Zu der Audienz kamen rund 350 Kicker der „Special Olympics“, die von Freitag bis Sonntag in Rom einen Wettkampf austragen.
>>> mehr

>>>
16.10.2017

Suu Kyi sagt Rückkehr der Rohingya zu - Armeechef dagegen

Myanmars Staatsrätin Aung San Suu Kyi hat die Rückführung und Wiedereingliederung der mehr als 500.000 nach Bangladesch geflüchteten Rohingya zur „Priorität“ erklärt. Ihre Regierung reagiere damit auf die internationale Kritik an der Militäroffensive im Teilstaat Rakhine, sagte sie am Freitag. Gleichzeitig wiederholte die Staatsrätin jedoch ihren Vorwurf an die internationale Gemeinschaft, den Konflikt zwischen dem Staat und den muslimischen Rohingya nicht richtig zu verstehen. Die Politikerin kündigte die Bildung eines Komitees für „humanitäre Hilfe, Rückführung und Entwicklung in Rakhine“ an.
>>> mehr

>>>
16.10.2017

Erzbischof Schick: Verschwendung von Lebensmitteln stoppen

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat zum Welternährungstag (16. Oktober) dazu aufgerufen, nicht mehr so viele Lebensmittel wegzuwerfen. 18 Millionen Tonnen landeten jährlich in Deutschland im Müll, erklärte Schick am Freitag in Bamberg. Das seien 313 Kilogramm pro Sekunde. Zugleich verhungerten weltweit jede Woche so viele Menschen wie eine Großstadt Einwohner habe. Dabei würden auf der Erde derzeit genug Lebensmittel für alle produziert. Bis zu zwölf Milliarden Menschen könnten von ihnen leben. „Dies macht die Dimension der ungeheuren Verschwendung deutlich“, so der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz.
>>> mehr

>>>
16.10.2017

Vatikan-Prozess: Ein Jahr auf Bewährung für Ex-Klinikchef

In einem Veruntreuungsprozess im Vatikan ist der Hauptangeklagte Giuseppe Profiti am Samstag zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht wertete das Vergehen des früheren Direktors der päpstlichen Kinderklinik Bambino Gesu nicht als Veruntreuung, sondern als Amtsmissbrauch und blieb daher mit dem Strafmaß deutlich unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten drei Jahren Freiheitsentzug.
>>> mehr

>>>
13.10.2017

Umfrage zum Katalonien-Konflikt: Wie soll man mit Unabhängigkeitsforderungen umgehen?

Hart durchgreifen will die spanische Zentralregierung gegen die katalanische Unabhängigkeitsbewegung. Was meinen Sie: Sollte die Region, die sich durch eine eigene Sprache auszeichnet, unabhängig werden dürfen? Oder würde das nur Separatisten in anderen Teilen Europas ermutigen? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!

>>> mehr

>>>
13.10.2017

Ostkircheninstitut in Rom begeht Jubiläum

Papst Franziskus besuchte das Orientalische Institut zum 100. Jubiläum. Foto: KNA Mit einer Messe hat Papst Franziskus am Donnerstag das 100-jährige Bestehen des päpstlichen Ostkircheninstituts in Rom gefeiert. Dabei erinnerte er an die Leiden und die Auswanderung orientalischer Christen. Wie in der Gründungszeit des Instituts herrsche auch jetzt ein Weltkrieg, wenngleich er nur "in Stücken" stattfinde, sagte der Papst bei dem Gottesdienst in der Basilika Santa Maria Maggiore. Unzählige Christen im Nahen Osten litten unter einer dramatischen Verfolgung und einer "immer beunruhigenderen" Diaspora-Situation.
>>> mehr

>>>
13.10.2017

Studie sieht keine wachsende Kluft zwischen Stadt und Land

Anders als in den Wochen nach der Bundestagswahl vielfach behauptet, wird die Kluft zwischen Stadt und Land in Deutschland nach Ansicht von Experten nicht größer. Das ist das zentrale Ergebnis einer noch unveröffentlichten Studie des Thünen-Instituts für ländliche in Braunschweig, über die die "F.A.Z. Woche" berichtet. Die Lebensbedingungen haben sich demnach sogar in mehreren wichtigen Bereichen angenähert: bei den verfügbaren Einkommen, der Ganztagsbetreuungsquote und der Arztdichte holten die ländlichen Regionen seit der Jahrtausendwende auf.
>>> mehr

>>>
13.10.2017

Ex-Generalsekretär der Caritas verteidigt Sozialstaat

Der langjährige Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, warnt vor einer überzogenen Kritik am Sozialstaat. Das spiele nur der AfD und anderen Populisten in die Karten, schreibt Cremer in einem Gastbeitrag für die "Süddeutsche Zeitung". Tatsächlich, so Cremer, sei der Sozialstaat an vielen Stellen ausgebaut worden, "wie die wachsende Zahl der Mitarbeitenden der Wohlfahrtsverbände zeigt, die in Altenpflege, Kitas und anderen Hilfefeldern tätig sind. Deren Gehälter fallen nicht vom Himmel, sondern werden überwiegend aus den Kassen des Sozialstaats finanziert."
>>> mehr

Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

Service

Info-Links