NACHRICHTEN

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16.05.2012

Programm der Papstreise zum Weltfamilientag in Mailand

Papst Benedikt XVI. reist vom 1. bis 3. Juni zum VII. Weltfamilientreffen nach Mailand. Höhepunkte sind eine große Messe auf dem Flughafengelände von Bresso, ein Treffen mit Firmlingen im San-Siro-Stadion sowie der Besuch eines Konzertes im berühmten Mailänder Opernhaus, der Scala. Laut dem am Dienstag veröffentlichten Programm will Benedikt XVI. während des Aufenthaltes insgesamt fünf Ansprachen, eine Predigt und eine Meditation halten.
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16.05.2012

Katholiken verabschieden «Mannheimer Aufruf»

Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat einen «Mannheimer Aufruf» zum Katholikentag verabschiedet. Darin wendet sich das oberste Laiengremium gegen Resignation und Rückzug und ruft die Christen zum Engagement in Kirche und Gesellschaft auf.
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16.05.2012

Straßburg stützt Kirchenrechte bei der Mitarbeiterwahl

Die katholische Kirche darf nach einem Urteil des Europäischen Menschenrechtsgerichtshofs bei der Auswahl von Mitarbeitern religiöse und moralische Kriterien anwenden. Die Straßburger Richter erklärten damit die Entscheidung eines spanischen Bischofs für rechtmäßig, den Anstellungsvertrag eines Lehrers nicht zu verlängern, der sich als Priester laisieren ließ und in Publikationen der katholischen Lehre widersprechende Überzeugungen vertrat.
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15.05.2012

Zollitsch: Katholikentag soll religiösen Aufbruch bringen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hofft beim Katholikentag in dieser Woche auf offene Debatten über Reformen und Zukunft der katholischen Kirche in Deutschland. Katholikentage könnten zwar in Fragen wie Zölibat, Rolle von Frauen in der Kirche oder den Umgang mit Geschiedenen keine Entscheidungen in katholischen Lehrfragen fällen, die Themen würden aber angesprochen, sagte Zollitsch dem «Mannheimer Morgen».
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15.05.2012

Plakat zum «Eucharistischen Kongress 2013» vorgestellt

Das offizielle Plakat zum nationalen «Eucharistischen Kongress 2013» in Köln haben der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, und der Sekretär des Kongresses, Robert Kleine, am Montag in Mainz vorgestellt. Das Treffen vom 5. bis 9. Juni nächsten Jahres ist der erste Eucharistische Kongress auf nationaler Ebene. Er steht unter dem Motto «Herr, zu wem sollen wir gehen?». Veranstalter ist die Bischofskonferenz, Gastgeber das Erzbistum Köln. Beim Katholikentag diese Woche in Mannheim wird der Kongress mit einem Informationsstand auf der Kirchenmeile vertreten sein.
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15.05.2012

Kirchliche Asylorganisationen für neuen Umgang mit Flüchtlingen

Kirchliche Asylorganisationen haben den Umgang mit Flüchtlingen an der EU-Außengrenze scharf kritisiert. Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Asyl in der Kirche forderte am Montag von der Bundesregierung ein Aussetzen der «menschenrechtswidrigen» sogenannten Dublin-II-Verordnung. Nach dieser Verordnung ist das jeweilige Einreiseland für die Schutz- suchenden verantwortlich. Die Verordnung sei nicht in deutsches Recht eingebunden und diene nur dazu, sich auf einer niedrigen jährlichen Quote von Asylsuchenden auszuruhen, kritisierte die Arbeitsgemeinschaft.
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14.05.2012

Internationale Soldatenwallfahrt nach Lourdes geht zu Ende

Mit einem Gottesdienst geht heute die 54. Internationale Soldatenwallfahrt in Lourdes zu Ende. An der weltweit größten Pilgerfahrt für Militärangehörige nahmen rund 13.000 Armeemitglieder aus mehr als 30 Nationen teil, darunter etwa 450 deutsche Soldaten. In drei Sonderzügen machen sich die Bundeswehrangehörigen nach der Feier auf den Heimweg nach Deutschland. Die deutsche Delegation wurde vom katholischen Militärbischof Franz-Josef Overbeck und Staatssekretär Stephane Beemelmans begleitet.
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14.05.2012

Trierer Heilig-Rock-Wallfahrt zu Ende gegangen

Die erste Heilig-Rock-Wallfahrt dieses Jahrhunderts ist am Sonntagabend nach 31 Tagen mit einem Gottesdienst im Trierer Dom zu Ende gegangen. Die Wallfahrt zählte über eine halbe Million Pilger. Mit dem Ausklang der Wallfahrt wurde der Schrein, in dem der Heilige Rock seit dem 13. April vor der Altarinsel des Doms gezeigt wurde, verhüllt. Fortan wird die textile Reliquie wieder verschlossen im Dom aufbewahrt. Sie wird nur bei Heilig-Rock-Wallfahrten öffentlich gezeigt. Wann es wieder eine geben wird, ist nach Angaben des Trierer Bischofs Stephan Ackermann völlig offen.
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14.05.2012

Benedikt XVI.: Italiens Politik braucht überzeugte Katholiken

Papst Benedikt XVI. hat die politischen Zustände in Italien kritisiert und Katholiken zu mehr Engagement für das Gemeinwohl aufgerufen. Christen müssten zu einer «Erneuerung der öffentlichen Ethik» beitragen, sagte der Papst am Sonntag in Sansepolcro. Die Kirche brauche «treue und erleuchtete» Laien, die nicht allein ihre privaten Interessen oder die Anliegen bestimmter gesellschaftlicher Gruppen verfolgten, sondern dem Gemeinwohl verpflichtet seien. Es gelte, tragfähige Beweggründe für ein politisches Engagement «wiederzuentdecken», sagte Benedikt XVI. Er forderte die Katholiken auf, mit einer «uneigennützigen Selbstlosigkeit» der Gemeinschaft zu dienen.
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10.05.2012

Alois Glück: Orden sind für die Gesllschaft unverzichtbar

Katholische Ordensgemeinschaften sind nach Ansicht des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) auch in der modernen Gesellschaft unverzichtbar. Zivilisationen und Kulturen könnten auf Dauer nur dann bestehen, wenn sie die Fähigkeit zur Selbstbegrenzung hätten, sagte ZdK-Präsident Alois Glück bei der Mitgliederversammlung der Deutschen Ordensobernkonferenz in Vallendar bei Koblenz. Mit ihrem besonderen Lebensstil hätten Ordensleute dafür Vorbildcharakter.
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10.05.2012

«Sternenkinder» können künftig normale Bestattung erhalten

Eltern können totgeborene Kinder unter 500 Gramm künftig mit eigenem Namen im Personenstandsregister eintragen lassen. Das Kabinett brachte am Mittwoch eine entsprechende Rechtsänderung auf den Weg. So können die sogenannten «Sternenkinder» auch normal bestattet werden. Nach den Worten ihres Sprechers war diese Gesetzesänderung Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) ein besonderes Anliegen. Viele Eltern hätten darunter gelitten, nicht angemessen von ihrem toten Kind Abschied nehmen zu können.
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10.05.2012

Zollitsch verteidigt kirchliches Arbeitsrecht

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat den Sonderweg im kirchlichen Arbeitsrecht erneut gegen Kritik verteidigt. Das «Konfrontationsmodell» im üblichen Tarifrecht sei mit dem Dienstverständnis der katholischen Kirche unvereinbar und widerspreche dem kirchlichen Selbstverständnis, erklärte Zollitsch in Freiburg.
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09.05.2012

Kircheninitiative fordert mehr Kontrolle von Rüstungsexporten

Eine stärkere parlamentarische Kontrolle von Rüstungsexporten haben Friedensforscher, Kirchenvertreter und Politiker von SPD und Grünen gefordert. Voraussetzung dafür sei eine größere Transparenz in der Exportpolitik statt der bisher von allen Bundesregierungen praktizierten Geheimhaltung, betonten die Teilnehmer eines Symposiums der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) am Dienstag in Berlin. Die von der katholischen Deutschen Kommission Justitia et Pax (Gerechtigkeit und Frieden) und dem Evangelischen Entwicklungsdienst getragene GKKE veröffentlicht seit 1997 alljährlich einen eigenen Rüstungsexportbericht.
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09.05.2012

Schröder: Teilhabe fördert Zusammenhalt der Generationen

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat bessere Teilhabechancen für alle Generationen gefordert. Nur so könne der Zusammenhalt der Generationen im demografischen Wandel auch weiterhin gesichert werden, sagte die Ministerin zum Auftakt des Deutschen Fürsorgetags in Hannover. Beschäftigung, Wachstum und allgemeiner Wohlstand hingen davon ab.
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09.05.2012

Papst zu Jubiläum der «Taufe Polens» eingeladen

Nach Polens katholischer Kirche will auch Staatspräsident Bronislaw Komorowski Papst Benedikt XVI. für 2015 in das Land einladen. Das kündigte eine Präsidentensprecherin nach einer Begegnung von Komorowoski mit dem Vorsitzenden der nationalen Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik, an. Die zweite Polenreise des Kirchenoberhaupts solle den Auftakt der Feierlichkeiten zum 1050-Jahr-Jubiläum der Christianisierung des Landes von 966 bilden, erklärte ein Sprecher der Bischofskonferenz.
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08.05.2012

Zollitsch erwartet Debatten und Glaubensfest

Eine geistig-religiöse Vertiefung und die Auseinandersetzung mit gesellschaftspolitischen Fragen erwartet der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, vom Mannheimer Katholikentag. Das Christentreffen beginnt in der kommenden Woche. Zollitsch ist als Freiburger Erzbischof Mitgastgeber.
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08.05.2012

Unterschiedliche Reaktionen auf Wahlsieg Hollandes

Die Wahl des Sozialisten Francois Hollande zum französischen Staatspräsidenten hat bei Religionsvertretern unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Die Französische Bischofskonferenz forderte Hollande in einem Interview mit «Radio Vatikan» auf, sich für die Einheit des Landes einzusetzen. Diese sei gegenwärtig gefährdet, sagte der Sprecher der Bischofskonferenz, Bernard Podvin. Der neue Präsident müsse das Staatoberhaupt aller Franzosen sein.
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08.05.2012

Kirche unterstützt Unterricht Behinderter an Regelschulen

Die katholische Kirche in Deutschland unterstützt das politische Ziel, behinderte Kinder an Regelschulen zu unterrichten. Allerdings müsse gewährleistet sein, dass dabei die Bildungschancen von Behinderten in keiner Weise eingeschränkt werden, sagte der katholische Schulbischof Hans-Josef Becker. Gemeinsamer Unterricht an sich sei noch kein guter Unterricht, betonte der Paderborner Erzbischof.
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07.05.2012

Papst ruft Castro in einem Brief zu mehr Freiheit auf

Papst Benedikt XVI. hat in einem Brief an Kubas Staatspräsident Raul Castro dessen Land aufgerufen, «auf dem Weg der Freiheit, Solidarität und Eintracht weiter voranzuschreiten». Zudem wünsche er dem kubanischen Volk «Gemeinwohl und Fortschritt», zitierte Radio Vatikan am Wochenende aus dem Schreiben. Der Papst habe sich weiter für die freundliche Aufnahme während seines Kuba-Besuchs Ende März bedankt.
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07.05.2012

Renovabis-Pfingstaktion stellt Kinder in den Mittelpunkt

Mit einem Pontifikalamt ist am Sonntag im Osnabrücker Dom die 20. bundesweite Renovabis-Pfingstaktion eröffnet worden. «Erneuerungen zu mehr Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung kann es nirgendwo auf der Welt an den Kindern vorbei geben», sagte Bischof Franz-Josef Bode in seiner Predigt.
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07.05.2012

Tausende Gläubige feiern 1000 Jahre Bamberger Dom

Tausende Gläubige haben am Wochenende die Weihe des ersten Bamberger Doms am 6. Mai vor genau 1.000 Jahren gefeiert. Zu dem Festgottesdienst am Sonntag kamen etwa 20 katholische Bischöfe und Äbte aus neun Nationen nach Bamberg, unter anderen die Kardinäle Joachim Meisner aus Köln und Walter Brandmüller aus Rom. Auch der anglikanische Bischof von Chichester, John Hind, nahm am Gottesdienst teil, ebenso Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU). Das ganze Wochenende über fand unter dem Motto «Dem Himmel entgegen» rund um die Kathedrale zudem die Domkirchweih statt.
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04.05.2012

Deutscher Seniorentag: Kirchen fordern klares Ja zum Alter

Die beiden großen Kirchen haben anlässlich des Deutschen Seniorentags in Hamburg eine höhere Wertschätzung des Alters gefordert. Das Motto des Kongresses «Ja zum Alter» fordere dazu auf, das gesamte Menschenleben zu bejahen, sagte der Hamburger Weihbischof Hans-Jochen Jaschke im ökumenischen Gottesdienst zum Seniorentag am Donnerstag in der Hamburger Hauptkirche Sankt Michaelis. Dies gelte auch für einen angemessenen Umgang mit Tod und Sterben. Das Leben müsse nicht um jeden Preis verlängert werden. «Aber wir lassen uns nicht einreden, das Leben habe irgendwann einmal keinen Wert mehr. Die Ehrfurcht vor dem Leben muss uns bestimmen.»
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04.05.2012

Papst besucht Mediziner in Rom

Papst Benedikt XVI. hat am Donnerstag die Medizinische Fakultät der katholischen Universität Sacro Cuore in Rom besucht. Bekannt ist die akademische Einrichtung im Nordosten der italienischen Hauptstadt vor allem durch die angeschlossene Gemelli-Klinik, in der sich Papst Johannes Paul II. (1978-2005) mehrfach behandeln ließ. Anlass des Besuches war die Gründung der renommierten Fakultät vor 50 Jahren durch den Arzt und Franziskaner Agostino Gemelli (1878-1959).
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04.05.2012

Verband: Mehr Geld für häusliche Kinderbetreuung

Die Katholische Landvolkbewegung (KLB) Deutschland macht sich für Eltern stark, die ihre Kinder zu Hause erziehen und keine staatlich geförderten Einrichtungen in Anspruch nehmen. Auf der jüngsten Bundesversammlung des Verbands im oberbayerischen Erdweg forderte Bundesvorsitzender Heinz Gerster deshalb für das 2. und 3. Lebensjahr eines Kindes eine Anschlussleistung ans Elterngeld, wie die KLB am Donnerstag in Rhöndorf mitteilte. Dies wäre ein wichtiger Ausdruck der Anerkennung familiärer Betreuungsleistung.
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03.05.2012

Militärbischof: Afghanistan auch nach Truppenabzug helfen

Der katholische Militärbischof Franz-Josef Overbeck tritt für ein verstärktes internationales Engagement in Afghanistan ein. Es seien weiterhin große Anstrengungen erforderlich, zivilgesellschaftliche Einrichtungen und Gruppierungen im Lande selbst zu stärken, sagte er in einem Interview der Zeitschrift «Kompass» seiner Dienststelle. «Das wird wohl über den vereinbarten Beginn des Abzuges hinaus noch längere Zeit notwendig bleiben», betonte der Essener Bischof.
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03.05.2012

Katholische Arbeitnehmer für Mindestlohn

Die Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB), Sabine Schiedermair, hat einen gesetzlichen Mindestlohn in Höhe von 9,70 Euro pro Stunde gefordert. Nur der gesetzliche Mindestlohn gewährleiste, «dass Menschen heute abgesichert sind und dass sie im Alter nicht unter der Armutsgrenze leben», sagte sie beim Ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Arbeit am Dienstag in der Bremer Kirche Unser Lieben Frauen. Weiter forderte Schiedermair die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags und den Schutz vor ständiger Erreichbarkeit der Arbeitnehmer.
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03.05.2012

Benedikt XVI. gedenkt der Seligsprechung von Johannes Paul II.

Papst Benedikt XVI. hat an die Seligsprechung seines Vorgängers Johannes Paul II. (1978-2005) vor einem Jahr erinnert. «Sein Lebenszeugnis, seine Lehre und seine Liebe zum Vaterland bleiben euer besonderes Erbe», sagte der Papst am Mittwoch während der Generalaudienz auf Polnisch. Er dankte den Polen, dass sie zum Gedenken an die Seligsprechung vom 1. Mai 2011 «so zahlreich nach Rom» gekommen seien. Am Montagabend hatten mehrere Tausend Menschen auf dem römischen Weltjugendtagsgelände an einer Gebetswache zum ersten Jahrestag der Seligsprechung teilgenommen.
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02.05.2012

Mehrere tausend bei römischer Gebetswache für Johannes Paul II.

Mehrere tausend Menschen haben am Montagabend auf dem römischen Weltjugendtagsgelände an einer Gebetswache zum Jahrestag der Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) teilgenommen. Die von Kardinalvikar Agostino Vallini geleitete Gedenkveranstaltung fand im Bezirk Tor Vergata im Südosten Roms statt. Das Gelände war im Jahr 2000 Schauplatz von Großveran- staltungen des Weltjugendtages mit Johannes Paul II. gewesen. Rund zwei Millionen Jugendliche hatten den Papst, auf dessen Initiative die Weltjugendtage zurückgehen, damals empfangen.
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02.05.2012

Schick: Fans sollen bei der EM Flagge zeigen

Ein klares Signal für Menschenrechte bei der EM erwartet der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Ludwig Schick, von den Fußball- anhängern. «Warum sollten nicht auch Fans bei den Spielen ein Plakat hochhalten: Keine Menschenrechtsverletzungen in der Ukraine?», fragte der Bamberger Erzbischof. Auch die Spieler und die Verantwortlichen der UEFA müssten Flagge zeigen. Er könne daher verstehen, wenn Politiker nicht zur EM reisten.
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02.05.2012

Zollitsch: Heimatvertriebene müssen Neuanfang wagen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat die Heimatvertriebenen zu einem Neuanfang ermuntert. Aus der gemeinsamen Erinnerung an die «furchtbaren Jahre am Ende des Zweiten Weltkriegs» erwachse die Verantwortung, daraus zu lernen, sagte der Freiburger Erzbischof am Dienstag beim Heimattreffen der Filipowaer im oberbayerischen Chieming. Zollitsch wurde 1938 als sogenannter Donauschwabe in Filipowa (Philippsdorf) im früheren Jugoslawien geboren. Sein Bruder Josef wurde dort 1944 bei einem Massaker getötet. Nach Vertreibung und Flucht kam die Familie 1946 in die Erzdiözese Freiburg.
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