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17.02.2017

Umfrage: Poppiger „Gottesdienst“ im Gebetshaus – Eine gute Sache?

Das Gebetshaus in Augsburg zieht viele junge Christen an, nicht erst seit der „Mehr-Konferenz“ im Januar. Rund um die Uhr feiern sie dort ihren Glauben – mit Andachten, Fürbitten und Lobpreis. Was halten Sie von dieser neuen poppigen Art des „Gottesdiensts“? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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17.02.2017

Frauenverbände gegen Down-Syndrom-Test als Kassenleistung

Katholische Frauenverbände weisen auf Risiken der Pränataldiagnostik und dem damit verbundenen Down-Syndrom-Bluttest hin. Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) sieht die Gefahr, dass eine Weiterentwicklung der Untersuchungen zur gesellschaftlichen und individuellen Erwartung führe, ein vermeintlich perfektes Kind zur Welt zu bringen, heißt es in einer Erklärung vom Donnerstag.
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17.02.2017

"Woche der Brüderlichkeit" wird in Paulskirche eröffnet

Foto (KNA): Die Paulskirche in Frankfurt am Main wurde 1789 bis 1833 anstelle der 1786 abgerissenen mittelalterlichen Barfüßerkirche erbaut und diente bis 1944 als evangelische Hauptkirche Frankfurts. In dem klassizistischen Rundbau des Architekten Johann Friedrich Christian Hess tagten 1848 bis 1849 die Delegierten der Frankfurter Nationalversammlung, der ersten frei gewählten Volksvertretung der deutschen Lande. Die diesjährige bundesweite "Woche der Brüderlichkeit" wird am ersten Sonntag im März in der Paulskirche in Frankfurt am Main zentral eröffnet. Sie steht unter dem Motto "Nun gehe hin und lerne". Das kündigte der Deutsche Koordinierungsrat der bundesweit 85 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am Donnerstag vor Journalisten in der Mainstadt an. Der Koordinierungsrat veranstaltet die jährliche "Woche der Brüderlichkeit".
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17.02.2017

Kirchen laden zu großem Ökumenischem Fest nach Bochum ein

Zu einem großen Ökumenischen Fest laden die beiden großen Kirchen anlässlich des Reformationsgedenkjahrs im September ein. Unter dem Leitwort "Wie im Himmel, so auf Erden" wollen die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), der Deutsche Evangelische Kirchentag (DEKT) und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) in Bochum ein Zeichen der Verbundenheit setzen und ihre gemeinsame Verantwortung für die Gesellschaft bekunden, teilten die beiden Kirchen am Donnerstag in Bonn und Hannover mit.
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17.02.2017

Gestohlenes Borghorster Stiftskreuz offenbar wieder aufgetaucht

Das vor über drei Jahren gestohlene Borghorster Stiftskreuz ist offenbar wieder aufgetaucht. Wie die "Westfälischen Nachrichten" am Donnerstagabend berichteten, will Münsters Bischof Felix Genn bei einem Pressegespräch an diesem Freitag darüber berichten, wie und wo das auf mehrere Million Euro geschätzte Kunstwerk aus dem Mittelalter wieder aufgetaucht ist.
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16.02.2017

Adveniat: Trump zerstört jahrelange Entwicklungsarbeit

Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat warnt vor einer perfiden und destruktiven Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump gegen den gesamten lateinamerikanischen Subkontinent. "Ich sehe vieles zusammenbrechen, was in der Entwicklungspartnerschaft über Jahre, auch mit unserer Hilfe, aufgebaut worden ist", sagte der scheidende Adveniat-Hauptgeschäftsführer, Bernd Klaschka, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag).
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16.02.2017

Bundestagspräsident würdigt Hospiz- und Palliativ-Verband

Foto (KNA): Bundestagspräsident Norbert Lammert am 25. Februar 2015 in Berlin. Bundestagspräsident Norbert Lammert hat allen in der Hospiz- und Palliativarbeit engagierten Menschen gedankt und die Verbundenheit des gesamten Bundestages mit dem Anliegen betont. "Sie nehmen schwerstkranke, sterbende Menschen in ihrer Einmaligkeit wahr, sie pflegen und begleiten Menschen in dieser schweren Zeit und ermöglichen ihnen einen würdevollen Abschied", sagte Lammert am Mittwochabend in Berlin. Der Bundestagspräsident äußerte sich zur Feier des 25-jährigen Jubiläums des Deutsche Hospiz- und Palliativ-Verband (DHPV), zu der über 200 Gäste aus Politik, Gesundheitswesen und Verbänden nach Berlin gekommen waren. Der DHPV wurde 1992 als Interessenvertretung der Hospizbewegung und bundesweiter Dachverband gegründet. Heute engagieren sich bundesweit mehr als 100.000 Menschen zumeist ehrenamtlich in Hospizen und Palliativstationen.
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16.02.2017

Papst-Stiftung ehrt zwei Deutsche mit Preis zu Soziallehre

Zwei Deutsche sind unter den Preisträgern eines hochdotierten Vatikan-Preises: Die Päpstliche Stiftung "Centesimus annus - pro Pontifice" ehrt den katholischen Theologen Markus Vogt und den Hörfunkjournalisten Burkhard Schäfers für ihre Arbeiten zur katholischen Soziallehre, wie die Stiftung am Mittwoch im Vatikan mitteilte. Der Preis "Wirtschaft und Gesellschaft" ist mit insgesamt 50.000 Euro die höchstdotierte Auszeichnung in diesem Bereich. Vogt wurde für seine wissenschaftliche Publikation geehrt, Schäfers erhielt einen der zwei Medienpreise. Vorsitzender der Jury ist der Münchner Kardinal Reinhard Marx.
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16.02.2017

Katholiken und Lutheraner in Ethikfragen weitgehend einig

Katholiken und Lutheraner in Deutschland sehen bei ihrem jeweiligen Menschenbild und in ethischen Fragen keine grundlegenden Unterschiede. Das geht aus dem am Mittwoch vorgelegten Papier "Gott und die Würde des Menschen" einer Arbeitsgruppe der Deutschen Bischofskonferenz und der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche in Deutschland (VELKD) hervor. "Auch hier gilt: Uns eint mehr, als uns trennt", erklärte der katholische Ökumenebischof Gerhard Feige. Der Catholica-Beauftragte der VELKD, Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, sprach von einer "ökumenischen Selbstvergewisserung".
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15.02.2017

Koalition einigt sich auf Verbot von Kinderehen

Nach Monate langem Streit hat sich die Regierungskoalition auf ein Gesetz gegen Kinderehen geeinigt. Wie eine Sprecherin der SPD-Fraktion am Dienstag in Berlin bestätigte, verständigten sich die Fraktionschefs Volker Kauder (CDU) und Thomas Oppermann (SPD) sowie die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe, Gerda Hasselfeldt, darauf, den Gesetzentwurf von Justizminister Heiko Maas (SPD) jetzt zügig umzusetzen.
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15.02.2017

Umfrage: Beruf und Ehrenamt lassen sich schlecht vereinbaren

Viele erwerbstätige Deutsche halten die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf für schwierig. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung. Danach engagiert sich ein Drittel aller Berufstätigen (34 Prozent) ehrenamtlich, zwei Drittel (66 Prozent) tun dies nicht. Die große Mehrheit dieser Gruppe (79 Prozent) glaubt, ehrenamtliche Tätigkeiten weniger gut oder schlecht mit dem Job in Einklang bringen zu können.
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15.02.2017

Kardinal: Kirche kann Wiederverheiratete zu Kommunion zulassen

Aus Sicht des Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Gesetzestexte, Francesco Coccopalmerio, könnte die katholische Kirche wiederverheiratete Geschiedene in Einzelfällen zur Kommunion zulassen. Das geht aus einem am Dienstag im Vatikan vorgestellten Buch des Kurienkardinals zum strittigen achten Kapitel des Schreibens "Amoris laetitia" von Papst Franziskus hervor. Bei der Präsentation wurde mehrfach betont, Coccopalmerio, der selbst nicht anwesend war, habe das Buch als Moraltheologe und nicht als Kirchenrechtler verfasst.
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15.02.2017

Deutsche Entwicklungsbank wirbt für Investitionen in Afrika

Die Deutsche Entwicklungsbank DEG wirbt für mehr Investitionen in Afrika. Der Kontinent berge große wirtschaftliche Potenziale, die Bevölkerung sei jung und der Unternehmergeist sehr ausgeprägt, sagte der Sprecher der Geschäftsführung, Bruno Wenn, am Dienstag in Köln. Zugleich rief Wenn die Bundesregierung auf, über Hermes-Bürgschaften Investitionen deutscher Firmen besser gegen politische Risiken abzusichern, die Unternehmer gerade aus dem klein- und mittelständischen Bereich nicht alleine auffangen könnten.
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14.02.2017

Kardinalsrat: Volle Unterstützung für Papst und sein Lehramt

Der für die Kurienreform zuständige Kardinalsrat (K9-Rat) hat Papst Franziskus und seinem Lehramt "volle Unterstützung" zugesagt. Angesichts einiger "aktueller Ereignisse" drückten alle neun Kardinäle des Gremiums dem Wirken des Papstes ihren "vollen Rückhalt" aus, wie der Vatikan am Montag mitteilte. Die Kardinäle versicherten Franziskus demnach "ihre volle Zustimmung und Unterstützung", sowohl seiner Person, als auch seinem Lehramt gegenüber.
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14.02.2017

Bischof Timmerevers für schweigendes Gedenken an Dresden 1945

Foto (KNA): Die 1945 zerstörte Frauenkirche in Dresden. Am 72. Jahrestag der Bombardierung Dresdens hat der katholische Bischof Heinrich Timmerevers zum respektvollen Gedenken gemahnt. In einem Requiem in der Kathedrale der Elbestadt wandte er sich gegen laute Demonstrationen und Gegendemonstrationen zu dem seit Jahren umstrittenen Gedenktag. Der Bischof von Dresden-Meißen sprach sich dafür aus, an die schätzungsweise 25.000 Opfer der Luftangriffe vom 13. Februar 1945 und den folgenden Tagen schweigend zu erinnern.
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14.02.2017

Berichte über Einigung zwischen China und Vatikan verfrüht

Gerüchte über eine angebliche Einigung zwischen China und dem Vatikan über künftige Bischofsernennungen werden in der Volksrepublik dementiert. Hongkongs Kardinal John Tong Hon hatte kürzlich in einem Brief von einem vorläufigen Konsens gesprochen. Eine offizielle Reaktion aus Peking zu Tongs Einlassungen gibt es bislang zwar nicht. Allerdings meldeten sich nun zwei Priester und Liu Bonian, der ehemalige Vizepräsident von Chinas katholischer Staatskirche, der Patriotischen Vereinigung, in der "South China Morning Post" (Sonntag) zu Wort.
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14.02.2017

Papst bittet Missbrauchsopfer um Vergebung

Papst Franziskus hat Opfer von Kindesmissbrauch durch katholische Priester um Vergebung gebeten. Zugleich kündigte er an, weiter mit Härte gegen Missbrauch vorzugehen. Betroffenen und ihren Angehörigen versicherte Franziskus seine "Gefühle der Liebe und des Schmerzes". "Ich bitte demütig um Vergebung", heißt es in einem Vorwort des Papstes zum Buch eines Missbrauchsopfers, das die italienische Tageszeitung "La Repubblica" am Montag abdruckte.
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13.02.2017

Steinmeier wird Bundespräsident - Religionsvertreter gratulieren

Foto (KNA): Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) während eines Festakts am 4. Oktober 2014 in Vallendar. Der nächste Bundespräsident heißt Frank-Walter Steinmeier. Der ehemalige Außenminister und SPD-Abgeordnete erhielt am Sonntag von der Bundesversammlung im Reichstag 931 der 1.239 gültigen Stimmen. Kirchenvertreter gratulierten dem überzeugten Christen zur Wahl. Die Amtszeit des noch amtierenden Bundespräsidenten Joachim Gauck endet nach fünf Jahren am 18. März. Steinmeier tritt sein Amt am 19. März an.
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13.02.2017

Parolin begeht in Lourdes 25. Welttag der Kranken

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat als Papstgesandter im südfranzösischen Marienwallfahrtsort Lourdes die Feierlichkeiten zum 25. katholischen Welttag der Kranken an diesem Samstag geleitet. Neben einem Fackelzug am Freitagabend und einer Messe in der Mariengrotte am Samstagmorgen standen Begegnungen mit Kranken im Mittelpunkt. Bei einem Gruß an die zahlreichen Pilger betonte Parolin laut Medienberichten, mit dem Welttag wolle die Kirche an das Leid von Kranken und die Würde eines jeden Menschen erinnern. In Lourdes manifestiere sich die mütterliche Fürsorge für kranke Menschen auf besondere Weise, so Parolin. Zu den Feierlichkeiten waren rund 10.000 Pilger erwartet worden.
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13.02.2017

Papstgesandter für Medjugorje nicht mit Erscheinungen befasst

Laut Vatikansprecher Greg Burke wird sich der Papstgesandte für den bosnisch-herzegowinischen Wallfahrtsort Medjugorje nicht mit den von dort gemeldeten Marienerscheinungen befassen. Diese zu untersuchen, sei Aufgabe der vatikanischen Glaubenskongregation sagte Burke am Samstag. Der Vatikan hatte zuvor die Ernennung des polnischen Erzbischofs Henryk Hoser von Warschau-Praga zum päpstlichen Sondergesandten für Medjugorje bekannt gegeben. Es hieß, Hoser solle die pastorale Situation und die Bedürfnisse der Pilger erkunden und daraus Empfehlungen für die Zukunft erarbeiten.
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13.02.2017

Kirchen in Berlin begrüßen neues Kopftuch-Urteil

Die beiden großen Kirchen haben das Kopftuch-Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg begrüßt. Der Generalvikar des Erzbistums Berlin, Manfred Kollig, und der Konsistorialpräsident der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO), Jörg Antoine, werteten die Entscheidung am Freitag als Aufforderung zu mehr religiöser Toleranz des Staates.
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10.02.2017

Neuer Bundespräsident Steinmeier: Ist er die richtige Wahl?

Frank-Walter Steinmeier wird neuer Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der 61-jährige SPD-Mann und Ex-Außenminister ist bekennender Christ. „Mein Glaube gibt mir Zuversicht“, sagt er. Was meinen Sie: Ist Steinmeier die richtige Wahl für das höchste Amt im Staat? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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10.02.2017

Caritas fordert konkrete Maßnahmen im Kampf gegen Altersarmut

Im Kampf gegen die Altersarmut hat der Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Georg Cremer, eine deutliche Aufstockung der Sozialhilfe für Rentner gefordert. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Freitag) sagte Cremer: "Um den Armen zu helfen, nützt keine allgemeine Rentenerhöhung, sondern wir brauchen Maßnahmen, die spezifisch bei den Armen ankommen." Er fordert, den Hartz-IV-Satz um 60 bis 80 Euro anzuheben. Derzeit liegt er bei 400 Euro für einen Alleinstehenden plus Miete und Heizung.
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10.02.2017

Chefarzt geht nach Streit um Abtreibungen - Klinik macht weiter

An der Capio Elbe-Jeetzel-Klinik im niedersächsischen Dannenberg werden auch weiterhin Abtreibungen nach der gesetzlich vorgeschriebenen Beratung durchgeführt. Das teilte der Klinikkonzern Capio am Donnerstag in Fulda mit. Der bisherige Chefarzt der Abteilung werde "wie bisher aus persönlichen Gründen nicht an diesen Operationen beteiligt", hieß es. Zudem werde er "mittelfristig" auf eigenen Wunsch die Klinik verlassen. Andere erfahrene angestellte Ärzte für Gynäkologie würden die Abtreibungen dort durchführen.
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10.02.2017

Kirchen würdigen wechselseitig neue Bibel-Übersetzung

Foto (KNA): Kardinal Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), und Bischof Heinrich Bedford-Strohm, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), am 9. Februar 2017 bei einer ökumenischen Bibeltagung in Stuttgart. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, und der Vorsitzende des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, haben die neue Bibel-Übersetzung der jeweils anderen Kirche gewürdigt. In Stuttgart sagte Marx am Donnerstag, beide Texte hätten ihre Bedeutung und seien aus unterschiedlichen Traditionen entstanden. Bedford-Strohm betonte, entscheidend sei "auf beiden Seiten die Liebe zur Bibel". Dass es zwei Übersetzungsprozesse gegeben habe, sei "ein wechselseitiger Reichtum".
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10.02.2017

Kirche erwartet 280.000 Privatunterkünfte für Weltjugendtag 2019

Die katholische Kirche in Panama hofft beim dortigen Weltjugendtag 2019 auf mehr als 280.000 Privatunterkünfte für die Gäste aus aller Welt. Eine Überprüfung der Gastgeber soll laut Informationen lokaler Medien sicherstellen, dass die Gastgeber den Sicherheitsanforderungen des Großereignisses genügen. Die Organisatoren erwarten demnach insgesamt rund 350.000 Jugendliche und rund 4.000 Journalisten in dem mittelamerikanischen Land.
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09.02.2017

Frauenrechtlerin Lea Ackermann fordert "Sexkauf-Verbot"

Ordensschwester Lea Ackermann (80), Gründerin der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Solwodi, hat ein "Sexkauf-Verbot" in Deutschland gefordert. In Schweden, Frankreich oder Norwegen, gebe es bereits Regelungen, die Freier mit Strafen belegten, sagte Ackermann am Mittwoch im Kölner domradio. "Man schaut nicht mehr auf die Frau, die ewig die Verführerin ist, sondern man schaut auf den Sex-Käufer und sagt: Denk mal über dein Tun nach."
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09.02.2017

Kirchen gedenken der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

Mit zahlreichen Gottesdiensten und Veranstaltungen gedenken die Kirchen am 13. Februar der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg. So feiert der katholische Bischof Heinrich Timmerevers in der Kathedrale ein Requiem für die Opfer von Gewalt, Terror und Krieg, wie das Bistum Dresden-Meißen am Mittwoch mitteilte. Ein ökumenischer Friedensgottesdienst findet in der evangelischen Kreuzkirche statt.
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09.02.2017

Verfassungsschutz-Präsident warnt vor Rechtsextremismus

Der Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz, Stephan Kramer, hat eindringlich vor der Gefahr des Rechtsextremismus für die Demokratie in Deutschland gewarnt. Die "langfristige Wucherung des Krebsgeschwürs Rechtsextremismus" bedrohe "die Grundfesten unserer Gesellschaft" und "die Fundamente unseres Staates", sagte er der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag). "Mit Gewalt politische Ziele durchzusetzen, stößt zunehmend auf Akzeptanz. Wir haben es hier - anders als beim Islamismus - mit einem existenziellen Problem zu tun."
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09.02.2017

Vatikan: Freigabe der Akten zu Pius XII. verzögert sich

Foto (KNA): Papst Pius XII. (1939 - 1958). (Das genaue Aufnahmedatum ist unbekannt) Die Freigabe der vatikanischen Akten über Papst Pius XII. (1939-1958) aus den Weltkriegsjahren verzögert sich weiter. Der Stand der Vorbereitung sei mittlerweile "an einem guten Punkt" angelangt, es fehlten jedoch noch die Bestände von 20 bis 30 Archiven vatikanischer Botschaften, sagte der Leiter des Vatikanischen Geheimarchivs, Bischof Sergio Pagano, am Mittwoch im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Ein Datum für die Freigabe wollte Pagano nicht nennen. Diese Entscheidung obliege allein dem Papst, so der Kurienbischof.
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08.02.2017

Katholische Verbände für Reform der Rentenversicherung

Katholische Verbände haben sich für eine grundlegende Reform der Rentenversicherung stark gemacht. Sie müsse solidarischer und gerechter gestaltet werden, erklärte der Bundesvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB), Andreas Luttmer-Bensmann, am Dienstag in Berlin. Dazu gehöre auch die Erweiterung des Versichertenkreises: So dürfe die Einbeziehung von Beamten nicht tabu sein. Zu dem katholischen Rentenbündnis gehören neben der KAB auch die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Familienbund der Katholiken (FDK), das Kolpingwerk Deutschland und die Katholische Landvolkbewegung Deutschland (KLB).
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08.02.2017

Vatikan will Kampf gegen Organhandel voranbringen

Der Vatikan will den Kampf gegen den internationalen Organhandel voranbringen. Auf Einladung der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften beraten seit diesem Dienstag Fachleute aus mehr als 20 Ländern von allen Kontinenten über Strategien zur Eindämmung dieses Phänomens. Organhandel sei zu einer Form der Sklaverei geworden und stehe in engem Zusammenhang mit Menschenhandel, hieß es in einer Mitteilung der Akademie. Zum Abschluss der Konferenz unter dem Titel "Organhandel und Transplantationstourismus" soll am Mittwoch eine Erklärung veröffentlicht werden. Angereist sind Vertreter von Vereinten Nationen, Nichtregierungsorganisationen und Behörden sowie Wissenschaftler.
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08.02.2017

Bischof Ackermann in Burkina Faso - Misereor-Fastenaktion 2017

Eine Delegationsreise unter Leitung des Trierer Bischofs Stephan Ackermann und des Misereor-Hauptgeschäftsführers Pirmin Spiegel ist am Dienstag nach Burkina Faso aufgebrochen. Die Teilnehmer wollen sich vor Ort über Hilfsprojekte, die bei der Fastenaktion 2017 im Blickpunkt stehen, informieren. Mit der traditionellen Spendensammelaktion rückt das Entwicklungshilfswerk der katholischen Kirche unter dem Leitwort "Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen" dieses Jahr eines der ärmsten Länder Afrikas in den Mittelpunkt. Die 59. Fastenaktion wird am 5. März im Trierer Dom eröffnet. Der Gottesdienst wird ab 10.00 Uhr live im Ersten übertragen.
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08.02.2017

Neue Bibelübersetzung hält Einzug in katholische Gottesdienste

Millionen Katholiken im deutschen Sprachraum werden in den Gottesdiensten bald leicht veränderte Bibeltexte zu hören bekommen. Die gerade veröffentlichte Neuübersetzung der Bibel soll ab Advent 2018 nach und nach Eingang in die liturgischen Bücher finden, teilte die Deutsche Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn mit.
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07.02.2017

Nach Plakataktion: Bischöfe unterstützen Reformkurs des Papstes

Nach dem Auftauchen papstkritischer Plakate in Rom haben sich Italiens Bischöfe demonstrativ hinter Papst Franziskus gestellt. Die Aktion sei eine "Verunglimpfung des Nachfolgers Petri", heißt es in einer Erklärung der Bischofskonferenz vom Montagabend. Die katholische Kirche in Italien unterstütze Franziskus' "Bemühen um einen Weg der Reform", der die Kirche dem Evangelium und den "Zeichen unserer Zeit" weiter annähere.
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07.02.2017

Neue Zahlen zu Missbrauch in der australischen Kirche - Ausmaß "grauenvoll"

Bis zu 40 Prozent der Mitglieder katholischer Orden in Australien sowie sieben Prozent der Priester des Landes sollen in Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch zwischen 1950 und 2009 verwickelt gewesen sein. Das geht aus am Montag veröffentlichten Daten der nationalen Missbrauchskommission hervor. Unter den katholischen Orden wurden demnach mehr als 20 Prozent der Maristen-Schulbrüder, Salesianer und Christlichen Brüder des Missbrauchs beschuldigt. Mit 40,4 Prozent fielen vor allem die Barmherzigen Brüder vom heiligen Johannes von Gott negativ auf.
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07.02.2017

Rund 48.000 Mädchen und Frauen in Deutschland beschnitten

Die Zahl der in Deutschland lebenden Mädchen und Frauen, die an Genitalverstümmelung leiden, ist einer Studie zufolge wegen der Migration deutlich gestiegen. Vor rund einem Jahr lebten etwa 48.000 Betroffene in der Bundesrepublik, knapp 30 Prozent mehr als Ende 2014. Das geht aus einer Studie hervor, die am Montag - am Internationalen Tag gegen Genitalverstümmelung - in Berlin vom Bundesfamilienministerium vorgestellt wurde. Herausgegeben wurde die Untersuchung, die sich auf den Zeitraum Ende 2015 bis Anfang 2016 bezieht, von Integra, der Dachorganisation von Nichtregierungsorganisationen gegen weibliche Genitalverstümmelung.
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07.02.2017

Papst empfängt Bedford-Strohm und Kardinal Marx

Foto (KNA): Papst Franziskus empfängt zu einer Audienz am 6. Februar 2017 im Vatikan Kardinal Reinhard Marx (l.), Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz; Heinrich Bedford-Strohm (2.v.l.), Vorsitzender des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); und Kardinal Kurt Koch (3.v.l.), Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen. Papst Franziskus hat den Vorsitzenden des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, zu einer Audienz im Vatikan empfangen. Begleitet wurde Bedford-Strohm am Montag vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, sowie einer ranghohen EKD-Delegation.
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06.02.2017

Einziges Kirchenlied in den Charts - "Danke"-Komponist gestorben

Martin Gotthard Schneider, Theologe und Komponist des weltbekannten "Danke"-Liedes, ist am Wochenende gestorben. Er wurde 86 Jahre alt, wie die Familie am Samstag in Konstanz mitteilte. "Danke für diesen guten Morgen" schaffte es demnach als bisher einziges Kirchenlied 1963 in die deutschen Charts. Zwei Jahre zuvor hatte Schneider das Lied komponiert, das in 25 Sprachen übersetzt wurde.
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06.02.2017

Deutsche Priester geben 5,16 Millionen für Kirche in Nordeuropa

Solidarität von Priestern für Priester: Deutsche Geistliche haben durch Verzicht auf ein Prozent ihres Gehalts einen Millionenbetrag an Mitbrüder in Mittel-, Ost- und Nordeuropa gespendet. Das Diaspora-Kommissariat der deutschen Bischöfe teilte am Freitag in Paderborn mit, man habe für 2017 rund 5,16 Millionen Euro für die Geistlichen überwiesen.
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06.02.2017

Bischof Feige: Ohne Hass der Reformationsgeschichte gedenken

Der katholische "Ökumenebischof" Gerhard Feige hebt die Bedeutung eines "heilvollen Gedenkens" an die schmerzliche Trennung zwischen den beiden großen Kirchen hervor. Im Laufe der Jahrhunderte hätten sich zwischen Katholiken und Protestanten viel zu oft "Hass und Unverständnis, Lieblosigkeit und Gleichgültigkeit" angehäuft, sagte der Magdeburger Bischof laut Redemanuskript zum Abschluss der 44. Ansgar-Woche am Sonntag in Hamburg. Damit diese Erinnerung heilen könne, sei es notwendig, dass "alle Gläubigen sich in gemeinsamer Buße" zu Gott bekehrten, so der Ökumene-Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz.
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06.02.2017

Bischöfe veröffentlichen Hirtenbrief gegen Dutertes Drogenkrieg

Die katholischen Bischöfe der Philippinen haben zum Widerstand gegen den "Drogenkrieg" von Präsident Rodrigo Duterte aufgerufen. "Wenn wir dem Töten von mutmaßlichen Drogenabhängigen zustimmen oder dies zulassen, sind wir mitverantwortlich für ihren Tod", heißt es in einem am Sonntag veröffentlichten Hirtenbrief der Bischofskonferenz. Darin werfen die Bischöfe Duterte vor, eine "Herrschaft des Terrors unter den Armen" zu schaffen.
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03.02.2017

Bischöfe: Ditib muss konsequent gegen Judenhass vorgehen

Die katholischen Bischöfe in Deutschland fordern den deutsch-türkischen Moscheeverband Ditib auf, das Thema "Judenhass innerhalb des eigenen Verbandes offen zu thematisieren und konsequent dagegen vorzugehen". Antisemitismus - von welcher Seite auch immer - dürfe "in unserer Gesellschaft keinen Platz haben" und müsse "entschlossen bekämpft werden", betonten die Bischöfe Georg Bätzing und Ulrich Neymeyr am Donnerstag in Bonn. Bätzing ist Vorsitzender der Unterkommission für den Interreligiösen Dialog in der Deutschen Bischofskonferenz, Neymeyr ist Vorsitzender der Unterkommission für die religiösen Beziehungen zum Judentum.
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03.02.2017

Vatikan: Pop und Rock kann Inspiration für Kirchenmusik sein

Foto (KNA): Notker Wolf, Abtprimas der Benediktiner, spielt E-Gitarre bei einem Auftritt mit seiner Band "Feedback" auf dem Ökumenischen Kirchentag am 14. Mai 2010 in München. Der Vatikan sieht in Pop und Rock eine Inspirationsquelle für geistliche Musik. "Natürlich hat liturgische Musik eine besondere Form. Aber sie kann auch von Pop und anderer Musik stimuliert werden", sagte der Präsident des Päpstlichen Kulturrates, Kardinal Gianfranco Ravasi, am Donnerstag im Vatikan. Oft enthalte auch diese Form der Musik Bezüge zum Glauben; zudem erreiche sie besonders viele Jugendliche. Als Beispiel verwies Ravasi etwa auf Künstler wie David Bowie, Leonard Cohen oder Prince. Diese hatte er zu ihrem Tod zuletzt jeweils mit einem Tweet gewürdigt.
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03.02.2017

Weiterhin große Zustimmung für Bischofswort zu "Amoris laetitia"

Die Stellungnahme der katholischen deutschen Bischöfe zum Papstschreiben "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie stößt weiterhin auf große Zustimmung. "Das Bischofswort ist kein Festzurren auf eine neue Verhaltensordnung, sondern atmet eine große Freiheit", sagte die Leiterin der Ehe- und Familienseelsorge im Erzbistum Berlin, Ute Eberl am Donnerstag dem Internetportal katholisch.de. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) sprach von einem "Meilenstein für die Neuausrichtung der Ehe-und Familienpastoral".
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03.02.2017

Würzburger Bischof wünscht sich Experimente

Der scheidende Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hat die Gemeinden seiner Diözese aufgerufen, in der bischofslosen Zeit neue Formen des "Kircheseins" auszuprobieren. In einem am Donnerstag veröffentlichten Schreiben an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter ermutigt er insbesondere dazu, "nach geeigneten Modellen für die Leitung zu suchen und sie zu erproben". Auch sollten die Beschäftigten Erfahrungen mit der unterschiedlichen Gestaltung seelsorglicher Räume sammeln und auswerten. Auf dieser Basis könnten sie mit dem nächsten Bischof eine für die kommenden Jahre maßgebliche Entscheidung fällen.
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03.02.2017

Kein Papst-Konterfei mehr auf Vatikan-Münzen: Eine gute Entscheidung?

Auf der einen Seite der Aufdruck des Nennwerts, auf der anderen das Konterfei von Papst Franziskus: Solche Münzen werden wohl bald zur Rarität, denn der Papst will sein Gesicht nicht mehr auf den vatikanischen Euro-Geldstücken sehen. Stattdessen soll dort nun das päpstliche Wappen abgebildet sein. Was meinen Sie: Ist das eine gute Entscheidung von Franziskus? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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02.02.2017

"Amoris laetitia" - Große Zustimmung für Bischofswort

Die Stellungnahme katholischer deutscher Bischöfe zum Papstschreiben "Amoris laetitia" zu Ehe und Familie stößt auf große Zustimmung. Die Bischöfe unterstützten und konkretisierten damit den Weg, den Papst Franziskus vorgezeichnet habe, erklärte der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, am Mittwoch in Bonn. Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller sagte kirche-und-leben.de, dass das Wort der Bischöfe "in pastoral wertschätzender Sprache" die wesentlichen Anliegen des Papstes aufgreife.
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02.02.2017

Kardinal Müller: Bischöfe haben Papst nicht zu interpretieren

Die vatikanische Glaubenskongregation hat sich erneut gegen eine Auslegung des Papstschreibens zu Ehe und Familie durch einzelne Bischöfe ausgesprochen. "Der Papst interpretiert die Bischöfe, es ist nicht an den Bischöfen, den Papst zu interpretieren", sagte der Präfekt der Kongregation, Kardinal Gerhard Ludwig Müller in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der italienischen Zeitschrift "Il Timone".
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02.02.2017

Katholische Frauenverbände für offenen Umgang mit Flüchtlingen

Ein klares politisches Bekenntnis zu einem offenen, solidarischen Umgang mit Flüchtlingen haben Vertreterinnen der deutschsprachigen katholischen Frauenverbände bei ihrem Präsidientreffen in Nals (Südtirol) abgegeben. "Wir ermutigen unsere Mitglieder, weiter politische Verantwortung zu übernehmen, Populismus und Angstmacherei entgegenzutreten und zur rhetorischen Abrüstung beizutragen", teilten die Vertreterinnen der fünf Verbände in einer gemeinsamen Presseerklärung am Mittwoch mit.
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02.02.2017

Gesellschaft für bedrohte Völker sorgt sich um Christen im Sudan

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft dem Sudan vor, Christen aufgrund ihres Glaubens zu diskriminieren und in ihrer Religionsfreiheit zu verletzen. "Wir sind erschüttert über einen unfairen Gerichtsprozess und hohe Gefängnisstrafen gegen drei Christen, die sich nur für mehr Religionsfreiheit in dem überwiegend muslimischen Staat eingesetzt haben", erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius am Mittwoch in Göttingen.
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01.02.2017

Papst ändert Praxis bei Bischofsberichten: Gespräche statt Reden

Foto (KNA): Die deutschen Bischöfe mit Papst Franziskus am 20. November 2015. Vom 16. bis zum 20. November 2015 absolvierten die 67 deutschen Bischöfe ihren turnusgemäßen Ad-limina-Besuch in Rom, um dem Papst und der Kurie über die Situation der Kirche in Deutschland zu berichten. Papst Franziskus setzt seit diesem Jahr bei den turnusmäßigen Besuchen von Bischofskonferenzen aus der Weltkirche auf freie Gespräche hinter verschlossenen Türen. Wie Vatikansprecher Greg Burke am Dienstag auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur bestätigte, wird es deshalb zu den sogenannten Ad-limina-Besuchen der Bischöfe keine schriftlichen Reden des Papstes mehr geben. In den Ansprachen war Franziskus - teils auch kritisch - auf die jeweilige Lage der katholischen Kirche in den Ländern eingegangen. Die geschriebenen Reden hatte er dabei oft nicht verlesen, sondern nur ausgehändigt und stattdessen frei gesprochen. Die schriftlichen Texte veröffentlichte der Vatikan anschließend.
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01.02.2017

Feige lobt ökumenischen Lernprozess durch Reformationsgedenken

Die Vorbereitungsdekade auf das Reformationsgedenken hat nach Einschätzung des katholischen "Ökumenebischofs" Gerhard Feige eine "zunehmende ökumenische Sensibilität" erzeugt. "Es gibt erfreuliche Anzeichen dafür, dass der ökumenische Lernprozess der letzten Zeit uns auf dem Weg zu Christus und zueinander ein weiteres Stück vorangebracht hat", sagte der Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz am Montagabend in Paderborn. Er fügte hinzu: "Welche Perspektive vor uns liegt, hängt freilich auch davon ab, ob wir wirklich an der Einheit der Kirche interessiert sind, wie es uns gelingt, sich in den theologischen Vorstellungen und kirchlichen Lebensvollzügen zu verständigen, und was wir letztlich dem Wirken des Heiligen Geistes zutrauen."
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01.02.2017

Caritas international weitet Hilfen für Hungernde in Afrika aus

Caritas international weitet seine Hilfen für Hunderttausende Hungernder in Nigeria, Niger, Tschad und Kamerun aus. Von der Krise am Tschadsee seien neun Millionen Menschen betroffen, erklärte die katholische Hilfsorganisation am Dienstag in Freiburg. Laut den Vereinten Nationen handelt es sich um die schwerste humanitäre Krise in Afrika.
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01.02.2017

400.000 Russen fordern Abtreibungsverbot

In Russland drängen Abtreibungsgegner mit einer Petition auf eine Gesetzesverschärfung. Bereits rund 400.000 Russen hätten mit ihrer Unterschrift die Abschaffung der "legalen Ermordung von Kindern vor der Geburt" gefordert, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf die Organisatoren. Zu den Unterzeichnern gehören demnach neben dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill I. und Bischöfen auch Schauspieler, Sportler und Politiker.
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31.01.2017

Solwodi-Gründerin Lea Ackermann wird 80

Foto (KNA): Ordensschwester Lea Ackermann, Gründerin der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation Solwodi, am 24. September 2015 vor dem Hauptsitz der Organisation in Boppard-Hirzenach. Die Gründerin des Frauenhilfswerks Solwodi, Ordensschwester Lea Ackermann, wird am Donnerstag 80 Jahre alt. Zu dem runden Geburtstag richtet das Hilfswerk am gleichen Tag einen Festakt in Boppard-Hirzenach aus, an dem der Trierer Bischof Stephan Ackermann und Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) teilnehmen.
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31.01.2017

Landgericht Köln verurteilt sieben Männer wegen Kirchenraubs

Das Landgericht Köln hat sieben Mitglieder einer Diebesbande zu Haftstrafen von dreieinhalb bis vier Jahren und sieben Monaten verurteilt. Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die Männer 2013 und 2014 in bis zu fünf Fällen unter anderen in Kirchen einbrachen, um Wertgegenstände zu entwenden, wie es am Montag in Köln hieß. (Az. 101 KLs 13/15)
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31.01.2017

Kirche startet neues Internetportal rund um katholische Schulen

Die rund 900 katholischen Schulen in Deutschland präsentieren sich ab sofort auf dem neuen Internetportal www.katholische-schulen.de. Eltern, Schüler, Lehrer und andere Interessierte könnten sich hier unter anderem über das Angebot der Schulen informieren und passende Einrichtungen in ihrer Nähe finden, erklärte der katholische Schulbischof Hans-Josef Becker zum Start der Seite am Montag.
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31.01.2017

US-Bischöfe fordern Solidarität mit muslimischen Flüchtlingen

Die US-Bischofskonferenz hat mit Blick auf das von Präsident Donald Trump erlassene Einreiseverbot zu Solidarität mit muslimischen Flüchtlingen aufgerufen. Zwar wolle man sich nicht in die Politik einmischen, die Kirche werde jedoch nicht darauf verzichten, Menschen aller Glaubensrichtungen vor "gnadenlosen Verfolgern" zu verteidigen, hieß es in einer am Montag (Ortszeit) veröffentlichten Erklärung des US-Bischofskonferenz-Vorsitzenden Kardinal Daniel DiNardo und seines Stellvertreters Erzbischof Jose Gomez.
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30.01.2017

Papst besorgt über "Ausblutung" katholischer Orden

Papst Franziskus hat sich besorgt über den Mitgliederschwund katholischer Orden geäußert. "Wir leben geradezu in einer Zeit der Ausblutung, die das religiöse Leben und damit das Leben der Kirche selbst schwächt", sagte er am Samstag im Vatikan vor Ordensleuten. Die Treue zum Ordensleben werde derzeit auf eine harte Probe gestellt. Der Papst forderte zugleich eine bessere seelsorgliche Begleitung von Ordensleuten. Viele Berufungen gingen deshalb verloren, weil es an guten Begleitern fehle. "Es ist schwierig, treu zu sein, wenn man alleine auf dem Weg ist", so Franziskus vor der Vollversammlung der vatikanischen Kongregation für das Ordensleben. Die Ordensleute ermahnte er zu einem einfachen Leben an der Seite der Armen und Notleidenden.
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30.01.2017

Kurienkardinal: Kirchen-Einheit in absehbarer Zeit möglich

Foto (KNA): Walter Kasper, emeritierter Kurienkardinal, nach der Sitzung der Weltbischofssynode zu Ehe und Familie am 24. Oktober 2015 im Vatikan. Eine Wiedervereinigung der Christen ist nach Einschätzung des früheren vatikanischen Chefökumenikers Walter Kasper in absehbarer Zeit möglich. Es werde aber keine Einheitskirche entstehen, "in der alles gleichgestaltet wird, sondern eine Einheit in versöhnter Verschiedenheit, in der auch die geschichtlich gewachsenen Formen respektiert werden müssen", sagte der Kurienkardinal am Samstag beim Neujahrsempfang der Erzdiözese Bamberg in Coburg. Auch Erzbischof Ludwig Schick rief zu energischen Anstrengungen für Ökumene und Kircheneinheit auf.
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30.01.2017

Unicef: 3,3 Milliarden Euro für 48 Millionen Kinder in Not

Das UN-Kinderhilfswerk Unicef will im laufenden Jahr rund 3,3 Milliarden Euro für 48 Millionen Kinder in Krisen- und Konfliktgebieten zur Verfügung stellen. Rund 535 Millionen Kinder, etwa jedes vierte weltweit, lebten in Ländern, die von Konflikten oder Naturkatastrophen betroffen seien, heißt es in einem am Dienstag (31. Januar) veröffentlichten Spendenaufruf des Hilfswerks. Naturkatastrophen, Klimawandel oder bewaffnete Auseinandersetzungen setzten Kinder Gewalt und Ausbeutung aus, vertrieben sie aus ihrer Heimat und hinderten sie am Schulbesuch.
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30.01.2017

Botschaftsbericht über schwere Verbrechen gegen Flüchtlinge in Libyen

Angesichts eines möglichen Migrationspakts mit Libyen hat das Auswärtige Amt die Lage in den Flüchtlingslagern des Landes ungewöhnlich scharf kritisiert. Die deutsche Botschaft in Nigers Hauptstadt Niamey berichtet in einer sogenannten Diplomatischen Korrespondenz an das Bundeskanzleramt und mehrere Ministerien von "allerschwersten, systematischen Menschenrechtsverletzungen in Libyen". Das berichtet die "Welt am Sonntag" mit Bezug auf das Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Wörtlich heißt es demnach: "Authentische Handy-Fotos und -videos belegen die KZ-ähnlichen Verhältnisse in den sogenannten Privatgefängnissen."
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27.01.2017

Umfrage: Transplantationen auf neuem Tiefstand – würden Sie Ihre Organe spenden?

Die Zahl der Organspenden ist seit Jahren rückläufig. 2016 erreichte sie einen neuen Tiefstand. Kritikern ist das recht: Für sie kommt die Organentnahme wegen des zugrundeliegenden Hirntod-Konzepts einer Tötung nahe. Pallotinerpater Klaus Schäfer dagegen sieht in der Organspende ein besonderes Zeichen der Nächstenliebe. Er ist enttäuscht über die aktuellen Zahlen. Wie stehen Sie zur Organspende? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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27.01.2017

Kirche und Politik betonen hohen Status des Holocaust-Gedenkens

Vertreter aus Kirche und Politik in Deutschland unterstreichen die Erinnerungskultur am heutigen Tag des Holocaust-Gedenkens. Der Bamberger katholische Erzbischof Ludwig Schick rief am Freitag in den Sozialen Netzwerken zum Gebet für die von den Nationalsozialisten Getöteten auf. Gleichzeitig forderte er "nie mehr Genozide und Euthanasie" und betonte "jedes Menschenleben ist heilig". Der Bundestag erinnert dieses Jahr besonders an die Opfer des sogenannten Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten.
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27.01.2017

Bund will Begleitung junger Flüchtlinge stärker fördern

Das Bundesfamilienministerium will die Beratungsangebote für junge Flüchtlinge ausbauen. Wie das Ministerium am Donnerstag in Berlin mitteilte, sollen an allen Standorten der Jugendmigrationsdienste (JMD) junge Flüchtlinge, die rechtmäßig oder mit Duldung in Deutschland leben, beraten und begleitet werden. Laut Familienstaatssekretär Ralf Kleindiek, sollen die guten Erfahrungen an Modellstandorten nun auf alle Einrichtungen übertragen werden. Die Erprobungsphase sollte eigentlich erst Ende des Jahres ablaufen.
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27.01.2017

Vorsitzender der US-Bischöfe lehnt Mauer zu Mexiko ab

Die US-Bischöfe kritisieren den geplanten Mauerbau an der Grenze zu Mexiko. "Als Erzbischof einer Diözese in Texas glaube ich, dass der Auftrag, eine Mauer an unserer Grenze zu Mexiko zu bauen, Migranten nur anfälliger für Menschenhändler und Schlepper macht, heißt es in einer Erklärung des Vorsitzenden der US-Bischofskonferenz, Kardinal Daniel DiNardo, vom Mittwoch (Ortszeit). Die Kirche bleibe fest in ihrem "Engagement für eine Reform, die umfassend, mitfühlend und von gesundem Menschenverstand getragen ist".
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27.01.2017

Dompropst Bachner: Derzeit keine Scanner im Kölner Dom

Der Kölner Dompropst Gerd Bachner hat Darstellungen widersprochen, im Dom würden zur Sicherheit Scanner eingesetzt. "Das mit den Scannern ist gestern irgendwie in die Welt geraten", sagte er am Donnerstag dem Kölner domradio. "Ich habe eigentlich genau das Gegenteil gesagt. Nämlich, dass wir keine Scanner haben." Doch habe er den Zusatz "derzeit" gebracht. "Wir können immer nur sagen, was heute notwendig ist", so der Hausherr der Kathedrale.
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26.01.2017

Hunderttausende zu "Marsch für das Leben" in Washington erwartet

Eine Woche nach dem Frauenmarsch erwartet die US-amerikanische Hauptstadt wieder Hunderttausende Demonstranten. Am Freitag wollen die Teilnehmer des "March for Life" ("Marsch für das Leben") unter dem Motto "the Power of One" auf der National Mall demonstrieren. Neben dem New Yorker Kardinal Timothy Dolan steht auch die Chefberaterin des neuen US-Präsidenten, Kellyanne Conway, auf der Rednerliste.
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26.01.2017

Kardinal Marx: Mehr Wertschätzung für die Frühpädagogik

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat sich für mehr Wertschätzung für die Frühpädagogik ausgesprochen. Kindertageseinrichtungen seien wichtige Orte der Integration und Inklusion, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Mittwoch in München. Anlass war der Festakt zum 100. Gründungstag des Verbands katholischer Kindertageseinrichtungen Bayern. Alle Schichten der Bevölkerung kämen in den Kitas zusammen. Sie sollten deshalb einladende und gute Orte für alle Mädchen und Jungen sein.
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26.01.2017

Bundesinnenminister lädt zum Bürgerdialog über Glauben ein

Zu einem Bürgerdialog über Glauben und Nichtglauben sowie das Verhältnis von Staat und Religionen lädt Bundesinnenminister Thomas de Maiziere (CDU) am 3. Februar nach Leipzig ein. Er wolle auch darüber ins Gespräch kommen, "wie wir trotz unterschiedlicher religiöser oder weltanschaulicher Überzeugungen friedlich in unserer Gesellschaft miteinander leben können", kündigte der Minister am Mittwoch in Berlin an.
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26.01.2017

Bischof Zdarsa wirbt im Reformationsgedenkjahr für Demut

Foto (KNA): Bischof Konrad Zdarsa Im Reformationsgedenkjahr ruft der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa die Christen aller Konfessionen zu gegenseitigem Verständnis und zur Demut auf. Es gehe um gemeinsame Gewissenserforschung, Umkehr und Verzeihen, sagte er am Mittwochabend in Augsburg. "Das ist die Reform der Kirche. Nicht durch uns, sondern in uns."
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25.01.2017

Großmeister des Malteserordens tritt zurück

Der Großmeister des Malteserordens, Matthew Festing (67), ist zurückgetreten. Die römische Zentrale des Malteserordens bestätigte am Mittwoch, dass Papst Franziskus Festing in einer Audienz am Dienstag zu diesem Schritt aufgefordert habe. Offiziell gültig sei der Rücktritt erst, wenn der Rat des Ordens den Amtsverzicht annehme, sagte eine Sprecherin des Ordens auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Dies sei jedoch nur noch eine Formalie. Das Gremium werde in den nächsten Tagen zusammentreten.
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25.01.2017

Wehrbeauftragter: Muslimische Seelsorge für Soldaten überfällig

Die Einführung einer muslimischen Seelsorge für Soldaten dauert aus Sicht des Wehrbeauftragten des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), zu lange. Das Ministerium prüfe auch auf Bitten einzelner Soldaten seit längerem die Ausweitung der Militärseelsorge um eine muslimische Betreuung. "Das ist erfreulich, dauert aber inzwischen zu lange", schreibt der Wehrbeauftragte in seinem Jahresbericht 2016, den er am Dienstag in Berlin vorstellte. Schätzungen zufolge sind etwa 0,8 Prozent beziehungsweise 1.400 bis 1.600 Soldaten muslimischen Glaubens.
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25.01.2017

Mehrheit befürwortet Berufstätigkeit der Mütter von Kleinkindern

Eine Mehrheit der 24- bis 43-Jährigen in Deutschland ist dafür, dass Mütter mit Kindern im Alter von zwei Jahren berufstätig sind. Das geht aus einer am Mittwoch in Wiesbaden vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) vorgelegten Untersuchung hervor.
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24.01.2017

Kirchen kritisieren zweite Sammelabschiebung nach Afghanistan

Die beiden großen Kirchen in Deutschland haben die zweite Sammelabschiebung von abgelehnten Asylbewerbern nach Afghanistan kritisiert. "Kein Mensch darf in eine Region zurückgeschickt werden, in der sein Leben durch Krieg und Gewalt bedroht ist", heißt es in einer gemeinsamen Erklärung, die am Dienstag in Bonn veröffentlicht wurde. Die Sicherheit der Person müsse Vorrang vor "migrationspolitischen Erwägungen" haben, betonten der Flüchtlingsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Stefan Heße, und der Vorsitzende der Kammer für Migration und Integration der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Manfred Rekowski.
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24.01.2017

Studie: Vereinbarkeit bei jungen Paaren hängt von Betrieben ab

Foto: KNA Laut einer neuen Studie haben Unternehmen einen großen Einfluss darauf, ob und wie sich Väter und Mütter mit kleinen Kindern ihre Aufgaben in Familie und Beruf teilen. Danach hängt es auch maßgeblich mit den angebotenen Arbeitszeitmodellen und den Entwicklungsperspektiven in den Betrieben zusammen, wie sich Eltern entscheiden. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) stellte am Dienstag in Berlin die von ihrem Ministerium geförderte repräsentative Untersuchung des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) vor. Befragt wurden rund 800 erwerbstätige Paare mit Kindern unter 13 Jahren.
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24.01.2017

Merkel für Zusammenhalt gegen Populismus - Dank an Ehrenamtler

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ruft zu mehr Zusammenhalt und Offenheit in der Gesellschaft auf und warnt vor Abschottung, Polarisierung und Populismus. Dieser helfe nicht weiter angesichts der vielen aktuellen Herausforderungen, sagte die Kanzlerin am Montagabend beim Diözesanempfang des Bistums Würzburg. Zugleich dankte Merkel den mehr als 20 Millionen Menschen, die sich in Deutschland ehrenamtlich engagieren. Dieses riesige Netzwerk garantiere, dass das Zusammenleben funktionieren könne - auch dort, wo der Staat an seine Grenzen stoße: "Danke an dieses Netzwerk und Danke an die Kirchen", die hier besonders aktiv seien.
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24.01.2017

Bentele ruft zum Gedenken an "Euthanasie"-Opfer auf

Die Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Verena Bentele, hat zum Gedenken an die Opfer der sogenannten Euthanasie-Morde aufgerufen. "Wenn wir begreifen, dass Menschen vergast oder vergiftet wurden oder dass man sie verhungern ließ, weil sie angeblich wertlos waren, dann erkennen wir, was aus einer Gesellschaft wird, wenn sie Menschenwürde mit Füßen tritt und Anderssein nicht zulässt", sagte Bentele der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin.
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23.01.2017

Bischöfe und Religionsvertreter wollen Populismus Stirn bieten

Deutsche Bischöfe und andere Religionsvertreter wollen Populismus und Fremdenfeindlichkeit die Stirn bieten. So dankte etwa der Trierer katholische Bischof Stephan Ackermann Demonstranten, die am Samstag in Koblenz gegen die Tagung europäischer Rechtspopulisten protestierten. Auch Papst Franziskus hatte sich am Wochenende zu Entwicklungen in Europa geäußert und Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933 gezogen. "In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen", sagte der Papst der spanischen Zeitung "El Pais".
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23.01.2017

Papst sieht bei Europas neuen Populisten Parallelen zu Hitler

In einem neuen Interview, das in der "Welt am Sonntag" zu lesen ist, zieht Papst Franziskus Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen in Europa und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933. Mit Blick auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump rät der Papst zu Besonnenheit und zum Abwarten. In der Weltwirtschaftskrise sei Deutschland ruiniert gewesen und habe Hitler gewählt, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche: "Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen, er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört. In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen." In Krisenzeiten suchten die Menschen "einen Heilsbringer, der uns unsere Identität wiedergibt", sagte Franziskus. "Wir schützen uns mit Mauern und Stacheldraht vor den anderen Völkern, die uns unsere Identität nehmen könnten." Das sei "sehr schlimm".
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23.01.2017

Erzbischof Koch verurteilt Massentierhaltung

Foto (KNA): Bischof Heiner Koch Zum Auftakt der Grünen Woche hat der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch die moderne Tierhaltung scharf verurteilt. "Wir können die Augen nicht verschließen vor katastrophalen Zuständen in den großen Tierfabriken", kritisierte Koch am Samstag im rbb-Hörfunk. Schweinemäster "behandeln die Kreatur wie ein technisches Fließbandprodukt und schlachten die Tiere unter unsäglichen Bedingungen". Der Erzbischof wandte sich zudem gegen "Rinderzüchter, die ihren Tieren brutal Gewalt antun, indem sie sie auf tausende Kilometer lange Transporte durch halb Europa schicken".
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23.01.2017

Weltjugendtag in Panama im Frühjahr 2019

Der katholische Weltjugendtag in Panama findet vom 22. bis 27. Januar 2019 statt. Den Termin nannte der Gastgeber, Erzbischof Jose Domingo Ulloa Mendieta, laut US-Medienberichten am Freitag bei einer Pressekonferenz in Panama-Stadt. Der Termin wurde aus klimatischen Gründen vorgezogen; normalerweise findet der Weltjugendtag im Sommer statt.
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20.01.2017

Bischöfe fordern Ende des "Skandals" der israelischen Besatzung

Mit einem unmissverständlichen Appell für eine Zweistaatenlösung und für ein Ende der seit 50 Jahren andauernden israelischen Besatzung Palästinas hat eine internationale katholische Bischofsgruppe ihren Besuch im Heiligen Land abgeschlossen. "Das ist ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen", heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Abschlusserklärung.
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20.01.2017

Bischof Bätzing sieht keine Alternative zu Großpfarreien

Foto (KNA): Georg Bätzing bei seiner Bischofsweihe und Amtseinführung am 18. September 2016 im Limburger Dom. Nirgends in den deutschen Bistümern sieht der Limburger Bischof Georg Bätzing eine Alternative zu Großpfarreien. "Die Ressourcen werden immer weniger", sagte Bätzing am Donnerstagabend in Frankfurt. Weder stehe der katholische Nachwuchs in großer Zahl in den Startlöchern, noch könne zusätzliches Personal auf Dauer finanziert werden. Trotzdem bleibe die Nähe zu den Menschen ein großer Wunsch in der Seelsorge.
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20.01.2017

Vatikan: EU muss eigene Krise anerkennen

Aus Sicht des Vatikan muss die Europäische Union anerkennen, dass sie "derzeit in einer Krise ist". Möglicherweise sei Teil des Problems, dass die heutige Generation nicht mehr die Vorteile der EU sehe, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. "Denken wir beispielsweise an den Frieden: unser Kontinent hat 60 Jahre lang in Frieden gelebt, nach den zerstörerischen Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges", so Parolin laut Radio Vatikan. Der zweite Mann im Vatikan nach dem Papst forderte zudem eine gerechtere Wirtschaft sowie atomare Abrüstung.
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20.01.2017

EU-Abgeordnete verabschieden Bericht zur sozialen Säule

Die EU-Abgeordneten haben am Donnerstag einen Initiativbericht zu sozialen Rechten als einer der Säulen Europas angenommen. 396 Parlamentarier stimmten für den Bericht, 180 dagegen, wie das das EU-Parlament am Donnerstag in Straßburg mitteilte. "Heutzutage fühlen sich viele Europäer ungeschützt vor dem globalen Wettbewerb, der digitalen Revolution und der Sparpolitik", sagte die portugiesische Sozialdemokratin Maria Joao Rodrigues, die für den Bericht im Parlament verantwortlich ist.
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19.01.2017

Marx ruft Christen zur Einmischung in den Wahlkampf auf

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Christen zur Einmischung in den Bundestagswahlkampf aufgerufen. "Wenn wir miteinander reden und streiten, muss immer wieder deutlich werden, dass wir den anderen als Bruder und als Schwester anerkennen", sagte Marx am Mittwochabend in München.
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19.01.2017

Kirche plädiert für Fairnessabkommen der Parteien in NRW

Die katholische Kirche in Nordrhein-Westfalen plädiert für ein Fairnessabkommen der Parteien im Vorfeld der Landtagswahl im Mai. Dies sei "ein überlegenswerter Vorschlag", sagte der Direktor des Katholischen Büros NRW, Antonius Hamers, am Dienstagabend in Düsseldorf. Er verwies auf die "Auswüchse" in den Wahlkämpfen des vergangenen Jahres. Die politische Auseinandersetzung dürfe sich nicht darin erschöpfen, "den anderen zu diskreditieren, ihm die Kompetenz und Lauterkeit abzusprechen".
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19.01.2017

Kardinal Koch: Gebetswoche hat Ökumene in Gang gebracht

Der vatikanische Ökumeneverantwortliche, Kurienkardinal Kurt Koch, sieht die Gebetswoche für die Einheit der Christen als Motor der Ökumene. Die ganze ökumenische Bewegung habe mit der Einführung der Gebetswoche begonnen, sagte der Schweizer Kardinal Radio Vatikan (Mittwoch). "Ich denke, das ökumenische Schiff wäre nie wirklich ausgelaufen, wenn es nicht von dieser Gebetsströmung getragen worden wäre", so der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.
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19.01.2017

Kiewer Klinik meldet Geburt von "Drei-Eltern-Baby"

In der Ukraine ist nach Angaben einer Kiewer Klinik ein "Drei-Eltern-Baby" auf die Welt gekommen. Das Mädchen habe das Erbgut seiner leiblichen Eltern und einer Eizellenspenderin, sagte Klinikdirektor Waleri Zukin. Eine 34-jährige Frau habe das Baby bereits am 5. Januar geboren. Medienberichten zufolge ist es das weltweit zweite Kind, das drei genetische Eltern hat.
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18.01.2017

Kardinal Koch dämpft Erwartungen an Reformationsgedenken

Der vatikanische Ökumene-Verantwortliche Kurienkardinal Kurt Koch wendet sich gegen überhöhte Erwartungen an das gemeinsame Reformationsgedenken 2017. Die Hoffnung, dies könne zu einer baldigen Einheit von Katholiken und Lutheranern führen, sei "sicher nicht realistisch", schreibt Koch in einem mehrseitigen Beitrag der Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" (Mittwoch). Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen sieht im gemeinsamen Reformationsgedenken jedoch eine Chance, "weitere Schritte hin zu einer bindenden kirchlichen Einheit" zu machen.
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18.01.2017

Pflegepersonal beklagt einen respektlosen Umgang mit Patienten

Mitarbeiter in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten erleben einer Erhebung zufolge einen oftmals respektlosen Umgang mit Pflegebedürftigen. Wie aus einer repräsentativen Befragung der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) am Dienstag hervorgeht, berichtet rund ein Drittel der Mitarbeiter, dass Rechte der zu Pflegenden regelmäßig missachtet würden.
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18.01.2017

Künstler muss für Liegestützen auf Altar Geldstrafe zahlen

Ein Saarbrücker Künstler, der für einen Videobeitrag Liegestützen auf einem Kirchenaltar absolviert hat, muss eine Geldstrafe von 700 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Saarbrücken verurteilte den 38-Jährigen freischaffenden Künstler Alexander Karle am Dienstagnachmittag wegen Hausfriedensbruch und Störung der Religionsausübung zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 10 Euro. Zudem muss Karle, dessen Verteidiger eine Berufung ankündigte, die Verfahrenskosten tragen.
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18.01.2017

Adveniat befürchtet Spaltung Amerikas durch Trump-Politik

Foto (KNA): Donald Trump Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat befürchtet eine Spaltung des amerikanischen Kontinents durch die Politik des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump. "Es besteht die akute Gefahr, dass die Länder Lateinamerikas vom Handelspartner wieder zum Hinterhof der Vereinigten Staaten werden", sagte Adveniat-Hauptgeschäftsführer Bernd Klaschka am Dienstag in Essen.
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17.01.2017

Internationale Bischofsgruppe besucht geteilte Stadt Hebron

Foto (KNA): Eine internationale katholische Bischofsgruppe besucht im Rahmen ihrer Reise ins Heilige Land am 16. Januar 2017 die geteilte Stadt Hebron. Mit einem Besuch der geteilten Stadt Hebron hat eine internationale katholische Bischofsgruppe ihren Besuch im Heiligen Land fortgesetzt. "Die Führung war ein Augenöffner für uns, insbesondere durch die sehr persönlichen Erfahrungsberichte", sagte der Koordinator der Gruppe, Mark Madden, am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Begleitet wurde der Besuch in Hebron von der israelischen Veteranenorganisation "Breaking the Silence", die sich seit 2004 kritisch mit Vorgehen der Armee gegen die Palästinenser auseinandersetzt.
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17.01.2017

Sozialbischof Overbeck prangert Kinder- und Altersarmut an

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat die oft prekäre soziale Situation der Jüngsten und der Ältesten in der Gesellschaft angeprangert. Laut einer Bertelsmannstudie vom September sei die Kinderarmut allein in Nordrhein-Westfalen um 1,6 Prozent gestiegen, sagte er am Montagabend in Mülheim an der Ruhr. "Leider, denn Kinderarmut weist immer auf Familienarmut hin", so der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für soziale Fragen. Ebenso müsse "die auf uns zukommende Altersarmut" dringend debattiert und eine politische Lösung entwickelt werden, unterstrich Overbeck.
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17.01.2017

Ökumene-Treffen würdigt Begegnung von Franziskus und Kyrill I.

Zum Jahrestag der ersten Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Moskauer Patriarchen Kyrill I. (12. Februar) wollen sich hochrangige römisch-katholische und russisch-orthodoxe Bischöfe treffen. Dies teilte der Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion (Alfejew), am Wochenende mit, wie die österreichische Stiftung "Pro Oriente" am Montag berichtete.
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17.01.2017

Kirchen und Entwicklungsministerium loben "gute Zusammenarbeit"

Die Kirchen und das Bundesentwicklungsministerium halten ihre aktuelle Kooperation in der Entwicklungshilfe für "gut, lebendig und stark". Mit dieser Beschreibung charakterisierte der Leiter der zuständigen Unterabteilung für die Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften, Bernhard Felmberg, am Montagabend in Bonn die partnerschaftlichen Beziehungen seines Ministeriums mit der katholischen und der evangelischen Kirche.
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16.01.2017

Vatikan wendet sich erstmals mit Online-Umfrage an Jugendliche

Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der Bischofssynoden will sich der Vatikan mit einer Online-Umfrage direkt an junge Menschen wenden. Das geht aus einem Vorbereitungsdokument für die nächste Bischofssynode hervor, das am Freitag im Vatikan veröffentlicht wurde. Die Bischöfe Deutschlands und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) appellierten an die junge Generation in der Bundesrepublik, sich an der Umfrage zur Situation der Jugendseelsorge zu beteiligen.
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Bistum Augsburg

> Ausgabe 6/2017: Wort der deutschen Bischöfe – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

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