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23.01.2017

Bischöfe und Religionsvertreter wollen Populismus Stirn bieten

Deutsche Bischöfe und andere Religionsvertreter wollen Populismus und Fremdenfeindlichkeit die Stirn bieten. So dankte etwa der Trierer katholische Bischof Stephan Ackermann Demonstranten, die am Samstag in Koblenz gegen die Tagung europäischer Rechtspopulisten protestierten. Auch Papst Franziskus hatte sich am Wochenende zu Entwicklungen in Europa geäußert und Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933 gezogen. "In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen", sagte der Papst der spanischen Zeitung "El Pais".
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23.01.2017

Papst sieht bei Europas neuen Populisten Parallelen zu Hitler

In einem neuen Interview, das in der "Welt am Sonntag" zu lesen ist, zieht Papst Franziskus Parallelen zwischen den neuen populistischen Bewegungen in Europa und dem Aufstieg Adolf Hitlers vor 1933. Mit Blick auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump rät der Papst zu Besonnenheit und zum Abwarten. In der Weltwirtschaftskrise sei Deutschland ruiniert gewesen und habe Hitler gewählt, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche: "Hitler hat die Macht nicht an sich gerissen, er wurde von seinem Volk gewählt und hat sein Volk zerstört. In Zeiten der Krise versagt das Urteilsvermögen." In Krisenzeiten suchten die Menschen "einen Heilsbringer, der uns unsere Identität wiedergibt", sagte Franziskus. "Wir schützen uns mit Mauern und Stacheldraht vor den anderen Völkern, die uns unsere Identität nehmen könnten." Das sei "sehr schlimm".
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23.01.2017

Erzbischof Koch verurteilt Massentierhaltung

Foto (KNA): Bischof Heiner Koch Zum Auftakt der Grünen Woche hat der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch die moderne Tierhaltung scharf verurteilt. "Wir können die Augen nicht verschließen vor katastrophalen Zuständen in den großen Tierfabriken", kritisierte Koch am Samstag im rbb-Hörfunk. Schweinemäster "behandeln die Kreatur wie ein technisches Fließbandprodukt und schlachten die Tiere unter unsäglichen Bedingungen". Der Erzbischof wandte sich zudem gegen "Rinderzüchter, die ihren Tieren brutal Gewalt antun, indem sie sie auf tausende Kilometer lange Transporte durch halb Europa schicken".
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23.01.2017

Weltjugendtag in Panama im Frühjahr 2019

Der katholische Weltjugendtag in Panama findet vom 22. bis 27. Januar 2019 statt. Den Termin nannte der Gastgeber, Erzbischof Jose Domingo Ulloa Mendieta, laut US-Medienberichten am Freitag bei einer Pressekonferenz in Panama-Stadt. Der Termin wurde aus klimatischen Gründen vorgezogen; normalerweise findet der Weltjugendtag im Sommer statt.
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20.01.2017

Bischöfe fordern Ende des "Skandals" der israelischen Besatzung

Mit einem unmissverständlichen Appell für eine Zweistaatenlösung und für ein Ende der seit 50 Jahren andauernden israelischen Besatzung Palästinas hat eine internationale katholische Bischofsgruppe ihren Besuch im Heiligen Land abgeschlossen. "Das ist ein Skandal, an den wir uns nie gewöhnen dürfen", heißt es in der am Donnerstag veröffentlichten Abschlusserklärung.
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20.01.2017

Bischof Bätzing sieht keine Alternative zu Großpfarreien

Foto (KNA): Georg Bätzing bei seiner Bischofsweihe und Amtseinführung am 18. September 2016 im Limburger Dom. Nirgends in den deutschen Bistümern sieht der Limburger Bischof Georg Bätzing eine Alternative zu Großpfarreien. "Die Ressourcen werden immer weniger", sagte Bätzing am Donnerstagabend in Frankfurt. Weder stehe der katholische Nachwuchs in großer Zahl in den Startlöchern, noch könne zusätzliches Personal auf Dauer finanziert werden. Trotzdem bleibe die Nähe zu den Menschen ein großer Wunsch in der Seelsorge.
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20.01.2017

Vatikan: EU muss eigene Krise anerkennen

Aus Sicht des Vatikan muss die Europäische Union anerkennen, dass sie "derzeit in einer Krise ist". Möglicherweise sei Teil des Problems, dass die heutige Generation nicht mehr die Vorteile der EU sehe, sagte Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Donnerstag beim Weltwirtschaftsforum in Davos. "Denken wir beispielsweise an den Frieden: unser Kontinent hat 60 Jahre lang in Frieden gelebt, nach den zerstörerischen Erfahrungen des Ersten und Zweiten Weltkrieges", so Parolin laut Radio Vatikan. Der zweite Mann im Vatikan nach dem Papst forderte zudem eine gerechtere Wirtschaft sowie atomare Abrüstung.
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20.01.2017

EU-Abgeordnete verabschieden Bericht zur sozialen Säule

Die EU-Abgeordneten haben am Donnerstag einen Initiativbericht zu sozialen Rechten als einer der Säulen Europas angenommen. 396 Parlamentarier stimmten für den Bericht, 180 dagegen, wie das das EU-Parlament am Donnerstag in Straßburg mitteilte. "Heutzutage fühlen sich viele Europäer ungeschützt vor dem globalen Wettbewerb, der digitalen Revolution und der Sparpolitik", sagte die portugiesische Sozialdemokratin Maria Joao Rodrigues, die für den Bericht im Parlament verantwortlich ist.
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19.01.2017

Marx ruft Christen zur Einmischung in den Wahlkampf auf

Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Christen zur Einmischung in den Bundestagswahlkampf aufgerufen. "Wenn wir miteinander reden und streiten, muss immer wieder deutlich werden, dass wir den anderen als Bruder und als Schwester anerkennen", sagte Marx am Mittwochabend in München.
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19.01.2017

Kirche plädiert für Fairnessabkommen der Parteien in NRW

Die katholische Kirche in Nordrhein-Westfalen plädiert für ein Fairnessabkommen der Parteien im Vorfeld der Landtagswahl im Mai. Dies sei "ein überlegenswerter Vorschlag", sagte der Direktor des Katholischen Büros NRW, Antonius Hamers, am Dienstagabend in Düsseldorf. Er verwies auf die "Auswüchse" in den Wahlkämpfen des vergangenen Jahres. Die politische Auseinandersetzung dürfe sich nicht darin erschöpfen, "den anderen zu diskreditieren, ihm die Kompetenz und Lauterkeit abzusprechen".
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19.01.2017

Kardinal Koch: Gebetswoche hat Ökumene in Gang gebracht

Der vatikanische Ökumeneverantwortliche, Kurienkardinal Kurt Koch, sieht die Gebetswoche für die Einheit der Christen als Motor der Ökumene. Die ganze ökumenische Bewegung habe mit der Einführung der Gebetswoche begonnen, sagte der Schweizer Kardinal Radio Vatikan (Mittwoch). "Ich denke, das ökumenische Schiff wäre nie wirklich ausgelaufen, wenn es nicht von dieser Gebetsströmung getragen worden wäre", so der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen.
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19.01.2017

Kiewer Klinik meldet Geburt von "Drei-Eltern-Baby"

In der Ukraine ist nach Angaben einer Kiewer Klinik ein "Drei-Eltern-Baby" auf die Welt gekommen. Das Mädchen habe das Erbgut seiner leiblichen Eltern und einer Eizellenspenderin, sagte Klinikdirektor Waleri Zukin. Eine 34-jährige Frau habe das Baby bereits am 5. Januar geboren. Medienberichten zufolge ist es das weltweit zweite Kind, das drei genetische Eltern hat.
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18.01.2017

Kardinal Koch dämpft Erwartungen an Reformationsgedenken

Der vatikanische Ökumene-Verantwortliche Kurienkardinal Kurt Koch wendet sich gegen überhöhte Erwartungen an das gemeinsame Reformationsgedenken 2017. Die Hoffnung, dies könne zu einer baldigen Einheit von Katholiken und Lutheranern führen, sei "sicher nicht realistisch", schreibt Koch in einem mehrseitigen Beitrag der Vatikan-Zeitung "Osservatore Romano" (Mittwoch). Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen sieht im gemeinsamen Reformationsgedenken jedoch eine Chance, "weitere Schritte hin zu einer bindenden kirchlichen Einheit" zu machen.
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18.01.2017

Pflegepersonal beklagt einen respektlosen Umgang mit Patienten

Mitarbeiter in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten erleben einer Erhebung zufolge einen oftmals respektlosen Umgang mit Pflegebedürftigen. Wie aus einer repräsentativen Befragung der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) am Dienstag hervorgeht, berichtet rund ein Drittel der Mitarbeiter, dass Rechte der zu Pflegenden regelmäßig missachtet würden.
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18.01.2017

Künstler muss für Liegestützen auf Altar Geldstrafe zahlen

Ein Saarbrücker Künstler, der für einen Videobeitrag Liegestützen auf einem Kirchenaltar absolviert hat, muss eine Geldstrafe von 700 Euro Strafe zahlen. Das Amtsgericht Saarbrücken verurteilte den 38-Jährigen freischaffenden Künstler Alexander Karle am Dienstagnachmittag wegen Hausfriedensbruch und Störung der Religionsausübung zu einer Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu je 10 Euro. Zudem muss Karle, dessen Verteidiger eine Berufung ankündigte, die Verfahrenskosten tragen.
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18.01.2017

Adveniat befürchtet Spaltung Amerikas durch Trump-Politik

Foto (KNA): Donald Trump Das katholische Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat befürchtet eine Spaltung des amerikanischen Kontinents durch die Politik des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump. "Es besteht die akute Gefahr, dass die Länder Lateinamerikas vom Handelspartner wieder zum Hinterhof der Vereinigten Staaten werden", sagte Adveniat-Hauptgeschäftsführer Bernd Klaschka am Dienstag in Essen.
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17.01.2017

Internationale Bischofsgruppe besucht geteilte Stadt Hebron

Foto (KNA): Eine internationale katholische Bischofsgruppe besucht im Rahmen ihrer Reise ins Heilige Land am 16. Januar 2017 die geteilte Stadt Hebron. Mit einem Besuch der geteilten Stadt Hebron hat eine internationale katholische Bischofsgruppe ihren Besuch im Heiligen Land fortgesetzt. "Die Führung war ein Augenöffner für uns, insbesondere durch die sehr persönlichen Erfahrungsberichte", sagte der Koordinator der Gruppe, Mark Madden, am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Begleitet wurde der Besuch in Hebron von der israelischen Veteranenorganisation "Breaking the Silence", die sich seit 2004 kritisch mit Vorgehen der Armee gegen die Palästinenser auseinandersetzt.
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17.01.2017

Sozialbischof Overbeck prangert Kinder- und Altersarmut an

Der Essener Bischof Franz-Josef Overbeck hat die oft prekäre soziale Situation der Jüngsten und der Ältesten in der Gesellschaft angeprangert. Laut einer Bertelsmannstudie vom September sei die Kinderarmut allein in Nordrhein-Westfalen um 1,6 Prozent gestiegen, sagte er am Montagabend in Mülheim an der Ruhr. "Leider, denn Kinderarmut weist immer auf Familienarmut hin", so der Beauftragte der Deutschen Bischofskonferenz für soziale Fragen. Ebenso müsse "die auf uns zukommende Altersarmut" dringend debattiert und eine politische Lösung entwickelt werden, unterstrich Overbeck.
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17.01.2017

Ökumene-Treffen würdigt Begegnung von Franziskus und Kyrill I.

Zum Jahrestag der ersten Begegnung zwischen Papst Franziskus und dem Moskauer Patriarchen Kyrill I. (12. Februar) wollen sich hochrangige römisch-katholische und russisch-orthodoxe Bischöfe treffen. Dies teilte der Leiter des Außenamts des Moskauer Patriarchats, Metropolit Hilarion (Alfejew), am Wochenende mit, wie die österreichische Stiftung "Pro Oriente" am Montag berichtete.
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17.01.2017

Kirchen und Entwicklungsministerium loben "gute Zusammenarbeit"

Die Kirchen und das Bundesentwicklungsministerium halten ihre aktuelle Kooperation in der Entwicklungshilfe für "gut, lebendig und stark". Mit dieser Beschreibung charakterisierte der Leiter der zuständigen Unterabteilung für die Zusammenarbeit mit Religionsgemeinschaften, Bernhard Felmberg, am Montagabend in Bonn die partnerschaftlichen Beziehungen seines Ministeriums mit der katholischen und der evangelischen Kirche.
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16.01.2017

Vatikan wendet sich erstmals mit Online-Umfrage an Jugendliche

Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte der Bischofssynoden will sich der Vatikan mit einer Online-Umfrage direkt an junge Menschen wenden. Das geht aus einem Vorbereitungsdokument für die nächste Bischofssynode hervor, das am Freitag im Vatikan veröffentlicht wurde. Die Bischöfe Deutschlands und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) appellierten an die junge Generation in der Bundesrepublik, sich an der Umfrage zur Situation der Jugendseelsorge zu beteiligen.
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16.01.2017

Papst mahnt Migranten zu Respekt vor Gesetz und Traditionen

Foto (KNA): Die katholische Kirche beging den 15. Januar 2017 als "Welttag des Migranten und des Flüchtlings". Migranten kamen auf dem Petersplatz in Rom zum Angelus-Gebet mit Papst Franziskus zusammen. Papst Franziskus hat Migranten gemahnt, die Gesetze und Traditionen ihrer Aufnahmeländer zu respektieren. Zugleich sollten sie die Werte ihrer angestammten Kultur bewahren, sagte er anlässlich des Weltflüchtlingstags am Sonntag in Rom. In besonderer Weise verlangte er Schutz und Integrationsmaßnahmen für Kinder und Jugendliche unter den Migranten. Vor allem unbegleitete Minderjährige seien zahlreichen Gefahren ausgesetzt, sagte Franziskus beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz.
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16.01.2017

Zahl der Pflegebedürftigen 2015 auf 2,9 Millionen gestiegen

Die Zahl der Pflegebedürftigen in Deutschland hat von 2013 bis 2015 um 8,9 Prozent zugenommen. Im Dezember 2015 waren 2,86 Millionen Menschen pflegebedürftig im Sinne des Pflegeversicherungsgesetzes, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag in Wiesbaden mitteilte. 83 Prozent der Pflegebedürftigen waren demnach 65 Jahre und älter, mehr als ein Drittel (37 Prozent) war mindestens 85 Jahre alt. Die Mehrheit der Pflegebedürftigen sei weiblich (64 Prozent).
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16.01.2017

Evangelische Delegation besucht mit Kardinal Marx den Papst

Eine evangelische Delegation aus Deutschland wird am 6. Februar mit Papst Franziskus zusammentreffen. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, nimmt ebenfalls an der Privataudienz teil, wie die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) am Montag in Hannover mitteilte. Die Begegnung mit Papst Franziskus sei "ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem ökumenisch gestalteten Reformationsjubiläum 2017", sagte der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm.
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13.01.2017

Bischof Fürst sichert Flüchtlingen kirchliche Unterstützung zu

Der Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst hat sich in einem offenen Brief an Migranten und Flüchtlinge gewandt und ihnen darin kirchliche Unterstützung und Begleitung zugesichert. Zugleich rief er zur Achtung des Grundgesetzes und der christlichen Werte sowie zur Anerkennung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf. "Zum Gelingen der Integration gehört auch der Beitrag auf Seiten derer, die zu uns gekommen sind und noch kommen werden", heißt es in dem Brief, der in deutscher, arabischer, englischer und französischer Sprache an Flüchtlinge in Württemberg verteilt wird.
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13.01.2017

Familienbund der Katholiken fordert Ausbau des Elterngeldes

Foto (KNA): Stefan Becker, Präsident des Familienbundes der Katholiken Der Präsident des Familienbunds der Katholiken, Stefan Becker, fordert eine längere Bezugszeit des Elterngeldes. Mütter und Väter sollten während der ersten drei Lebensjahre ihrer Kinder wirtschaftlich abgesichert sein, sagte Becker in einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Interview für die im Augsburger Sankt Ulrich Verlag erscheinenden Wochenblätter "Katholische SonntagsZeitung" und "Neue Bildpost". 14 Monate Elterngeld beziehungsweise 28 Monate beim Elterngeld Plus seien zu kurz.
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13.01.2017

Von Boeselager klagt vor Ordensgericht gegen Amtsenthebung

In der Auseinandersetzung im Malteser-Orden hat der Deutsche Albrecht von Boeselager vor dem zuständigen ordensinternen Magistral-Gericht Einspruch gegen seine Enthebung vom Amt des Großkanzlers und seinen Ausschluss aus dem Orden eingereicht. Die Maßnahmen gegen ihn entbehrten "jeder rechtlichen Grundlage", heißt es in einer am Donnerstag in München veröffentlichten Erklärung.
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13.01.2017

Duterte stellt sich hinter Gratispille für arme Frauen

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat sich mit einem Dekret hinter die kostenlose Verteilung von Verhütungsmitteln an bedürftige Frauen gestellt. Mindestens sechs Millionen Frauen seien berechtigt, davon zu profitieren, heißt es in dem am Donnerstag in Manila veröffentlichten Text. "Alle Frauen im gebärfähigen Alter sollten die Möglichkeit haben, ihre gewünschte Familiengröße, ihre gewünschte Kinderzahl zu erreichen, anstatt mehr Kinder zu bekommen, als sie wollen oder sich leisten können", sagte ein Präsidentensprecher philippinischen Medien.
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13.01.2017

Rom lässt Wiederverheiratete im Einzelfall zu Sakramenten zu: Gute Entscheidung?

Das Bistum Rom hat Regeln erlassen, wonach wiederverheiratete Geschiedene unter bestimmten Umständen und in Einzelfällen zu den Sakramenten zugelassen werden können. Es beruft sich dabei auf das päpstliche Schreiben „Amoris laetitia“. Ist das eine gute Entscheidung? Nehmen Sie an unserer Umfrage (rechte Spalte) teil!
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12.01.2017

Kirchen beten in Wittenberg um die Einheit der Christen

Die weltweite Gebetswoche für die Einheit der Christen vom 18. bis 25. Januar steht in diesem Jahr unter dem Zeichen des Reformationsgedenkens. Die Texte wurden von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) vorbereitet und stehen unter dem Motto "Versöhnung - die Liebe Christi drängt uns" (2 Kor 5,14-20), wie die ACK am Mittwoch in Frankfurt am Main mitteilte.
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12.01.2017

Kardinal Woelki weiter in Sorge über Flüchtlingszahlen

Foto (KNA): In einer ökumenischen Gedenkfeier gedachte der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki am 20. Juni 2015 auf dem Kölner Roncalliplatz im Rahmen der Aktion "23000 Glockenschläge" der Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa gestorben sind. Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki zeigt sich trotz sinkender Flüchtlingszahlen besorgt. "Mich beruhigen diese aktuellen Zahlen überhaupt nicht", sagte der Erzbischof am Mittwoch dem Kölner domradio. Schließlich seien 2016 mehr Flüchtlinge auf dem Mittelmeer ertrunken als je zuvor.
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12.01.2017

Vatikan: "Amoris laetitia" wird positiv aufgenommen

Neun Monate nach der Veröffentlichung von "Amoris laetitia" hat sich der Generalsekretär der Weltbischofssynode zufrieden über die Aufnahme des päpstlichen Schreibens zu Ehe und Familie in der Weltkirche geäußert. Das Dokument sei in vielen Bistümern positiv rezipiert worden und entwickele sich zu einem hervorragenden Instrument für die seelsorgerische Erneuerung, die sich die Synodenteilnehmer und der Papst gewünscht hätten, sagte Kardinal Lorenzo Baldisseri in einem Interview der vatikanischen Zeitung "Osservatore Romano"(Donnerstag).
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11.01.2017

Katholische Bischöfe würdigen Roman Herzog

Die katholischen Bischöfe haben den gestorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog als herausragende politische Persönlichkeit und engagierten Christen gewürdigt. "In prägenden Reden hat er die grundlegenden Probleme der Gesellschaft benannt und ist dafür eingetreten, dass Deutschland auch international Verantwortung übernimmt", erklärte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, am Dienstag in Bonn. "Roman Herzog war ein ermutigender Mensch, der Hoffnung und Zuversicht vermittelt hat."
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11.01.2017

Caritas wirbt für eine Heimat in Vielfalt

Die Caritas will im kommenden Jahr für eine Heimat in Vielfalt werben. Caritas-Präsident Peter Neher stellte die Jahres-Kampagne 2017 des katholischen Wohlfahrtsverbands am Mittwoch in Berlin vor. Sie steht unter dem Motto "Zusammen sind wir Heimat". Angesichts der großen Zahl von Flüchtlingen seien Einheimische und Zuwanderer gleichermaßen gefordert, ihren Beitrag für ein gelingendes Miteinander zu leisten.
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11.01.2017

Kardinal Marx ruft zu Kampf um freie Gesellschaft auf

Kardinal Reinhard Marx rechnet in der westlichen Welt mit zunehmenden Auseinandersetzungen um Demokratie und eine freie Gesellschaft. Er sei überzeugt, dass das Ringen darum in vollem Gange ist, sagte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstagabend in Erlangen. "Ich warne davor zu denken, es sei selbstverständlich, wie wir leben. Ausgemacht ist das nie." Marx rief die Christen auf, sich an den Debatten zu beteiligen, und warnte zugleich vor einem "Weltanschauungsstaat", der alles regeln wolle.
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11.01.2017

Bischof Fürst fordert breite Bewegung für Medienkompetenz

Eine breite Bildungs- und Aufklärungsbewegung für mehr Medienkompetenz hat der katholische Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst gefordert. "Medien sind unverzichtbare Grundlage jeder Demokratie", betonte der Vorsitzende der Publizistischen Kommission der Deutschen Bischofskonferenz am Dienstag in Bonn. Die grundsätzliche Bedeutung von Medien in einer demokratischen Gesellschaft müsse ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
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10.01.2017

Merkel empfängt Sternsinger aus allen deutschen Diözesen

Foto (KNA):  Bundeskanzlerin Angela Merkel empfängt am 7. Januar 2015 die Sternsinger aus dem Bistum Augsburg, Pfarrgemeinde Sankt Martin in der Pfarreiengemeinschaft Bad Wörishofen. Jeweils vier Sternsinger aus allen 27 deutschen Diözesen vertraten in Berlin die engagierten Mädchen und Jungen, die sich rund um das Dreikönigsfest bundesweit an der 57. Aktion Dreikönigssingen beteiligen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Montag Sternsinger aus ganz Deutschland empfangen und ihnen für ihren Einsatz gedankt. "Als Sternsinger macht ihr klar, dass es nicht nur um euch geht, nicht nur um die Kinder in Deutschland", lobte Merkel das Engagement der bundesweit rund 300.000 Sternsinger für ihre Altersgenossen weltweit. "Ihr seid jung, aber ihr bewegt viel", sagte sie beim Empfang im Kanzleramt.
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10.01.2017

Müller lehnt Entwicklungshilfekürzung für Mahgreb-Staaten ab

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat vor einer Kürzung der Entwicklungshilfe für die Maghreb-Staaten gewarnt, um diese zur Rücknahme von Asylbewerbern aus Deutschland zu zwingen. "Unser größtes Interesse sollte es sein, die gesamte Region zu stabilisieren, inklusive Ägypten", sagte Müller der "Passauer Neuen Presse" (Dienstag). "Der wirtschaftliche Kollaps würde zu riesigen Problemen führen."
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10.01.2017

Papst ruft Staatengemeinschaft zur Syrien-Verhandlungen auf

Papst Franziskus hat die Staatengemeinschaft erneut zur Beendigung des Syrienkonflikts aufgerufen. In seiner Neujahrsansprache vor internationalen Diplomaten im Vatikan am Montag sprach er von einer "humanitären Katastrophe". Nötig sei die rasche Aufnahme "ernsthafter Verhandlungen", betonte er. Für alle Beteiligten müsse die Beachtung des Völkerrechts mit Schutz und Hilfe für Zivilisten vorrangig sein. Der kürzlich geschlossene Waffenstillstand solle ein "Hoffnungszeichen" für das syrische Volk werden, sagte der Papst.
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10.01.2017

Kirchen fordern Neuausrichtung der Migrationsdebatte

Eine Delegation der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) und der EU-Bischofskommission (COMECE) hat die Neuausrichtung der Migrationsdebatte gefordert. Bei einem Treffen der Kirchenvertreter mit Maltas Premierminister Joseph Muscat am Freitag betonten sie, die Vorteile der Migration für europäische Gesellschaften müssten wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden, wie die KEK am Montag in Brüssel mitteilte. Zudem wiederholten die Kirchenvertreter die Forderung nach sicheren und legalen Wegen für Schutzsuchende nach Europa sowie Familienzusammenführungen zu ermöglichen.
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09.01.2017

Katholische Bischöfe aus Europa und USA reisen ins Heilige Land

Vertreter von zwölf katholischen Bischofskonferenzen aus Europa, den USA und Südafrika reisen an diesem Samstag zum 17. Internationalen Bischofstreffen nach Israel und Palästina. Im Mittelpunkt des bis zum 19. Januar dauernden Treffens steht die Lage in den palästinensischen Gebieten, deren Besetzung durch die israelische Armee sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt, wie die Deutsche Bischofskonferenz am Montag in Bonn mitteilte. Aus Deutschland nimmt an den Begegnungen in Bethlehem, Jerusalem, Tel Aviv und weiteren Orten der Trierer Bischof Stephan Ackermann teil, der auch Vorsitzender der Deutschen Kommission Justitia et Pax ist.
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09.01.2017

Kräutler: Mehr Aufmerksamkeit für Umweltenzyklika "Laudato si"

Der brasilianische "Amazonasbischof" Erwin Kräutler fordert mehr Aufmerksamkeit für die vor rund zwei Jahren veröffentlichte Sozial- und Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus. Gerade auch auf der Nordhalbkugel müsse die Enzyklika von den Menschen beachtet werden, hier stehe man noch am Anfang, sagte Kräutler dem österreichischen Sender ORF am Sonntag im Interview. Das Papstschreiben "gehört nicht auf das Bücherregal, sondern auf den Tisch. Es braucht den Schritt vom Papier in die Realität."
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09.01.2017

Bistum Rom lässt Geschiedene in Einzelfällen zur Kommunion zu

Im Bistum Rom können wiederverheiratete Geschiedene in bestimmten Einzelfällen jetzt die Kommunion empfangen. Das geht aus Richtlinien von Kardinalvikar Agostino Vallini zur Anwendung des päpstlichen Schreibens "Amoris laetitia" hervor, aus denen das Internetportal "Vatican Insider" am Samstag zitierte. Hierbei müssten die Priester übermäßige Strenge ebenso wie Laxheit vermeiden, so Vallini. Katholiken, die nach einer Scheidung erneut standesamtlich geheiratet haben, könnten dies jedoch nicht als Recht einfordern. Franziskus habe in seinem Schreiben keineswegs gesagt, wiederverheiratete Geschiedene müssten die Kommunion bekommen. Er habe nur nicht ausgeschlossen, dass dies in bestimmten Fällen und unter bestimmten Bedingungen möglich sei, betonte der Kardinal.
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09.01.2017

Helfer: Lage von Flüchtlingen nach Wintereinbruch prekär

Menschenrechtler und Flüchtlingshelfer haben angesichts der Kältewelle die prekäre Lage von Flüchtlingen angeprangert. In Ungarn und Serbien seien die Temperaturen zum Teil auf minus 20 Grad Celsius gefallen, trotzdem schliefen insgesamt rund 2.000 Flüchtlinge und Migranten in Belgrad, vor den ungarischen Transitzonen an der serbischen Grenze und in ungarischen Lagern unter freien Himmel oder in Zelten, kritisiert die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) am Wochenende.
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05.01.2017

Papst macht Erdbebenopfern in Italien Mut

Papst Franziskus hat Italiener aus den Erdbebenregionen zum Wiederaufbau ermutigt. «Habt den Mut, einmal mehr zu träumen», sagte der Papst am Donnerstag im Vatikan. Zur Sonderaudienz waren rund 800 Opfer der schweren Erdbeben in Mittelitalien von August und Oktober sowie Kirchenvertreter und Helfer geladen.
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05.01.2017

Bischof Bode sieht in Seelsorge Hilfestellung bei Suchtproblemen

Die Seelsorge kann nach den Worten von Bischof Franz-Josef Bode eine Hilfestellung für Suchterkranke sein. Sie könne jedoch keine Suchttherapie ersetzen, erklärte der Vorsitzende der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz am Donnerstag in Bonn. Zudem brächten Suchterkrankungen spezifische Anforderungen für pastorales Handeln mit sich. Aus diesem Grund ist jetzt eine neue Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz mit dem Titel: «Zur Freiheit hat uns Christus befreit (Gal 5,1). Sucht - Eine Herausforderung für die Pastoral» erschienen.
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04.01.2017

Papst verurteilt Kindesmissbrauch durch Priester

Papst Franziskus hat die «Null-Toleranz»-Politik der katholischen Kirche gegen Kindesmissbrauch bekräftigt. In einem am Montag vom Vatikan veröffentlichten Schreiben an die Bischöfe verurteilt Franziskus Kindesmissbrauch durch Priester scharf und bittet um Vergebung.
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Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

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