NACHRICHTEN

Umfrage: Mehrheit der Deutschen will Kinderrechte im Grundgesetz

Die Mehrheit der Deutschen will einer Umfrage zufolge die Rechte von Kindern im Grundgesetz verankert sehen. 58 Prozent waren dafür, diese Rechte aufzunehmen, wie es in der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage heißt, die der Deutsche Kinderverein Anfang Mai vom Online-Meinungsforschungsinstitut YouGov durchführen ließ.

Von den fast 2.070 Befragten waren laut Umfrage 30 Prozent gegen eine solche Änderung. 12 Prozent zeigten sich unentschieden. Zudem meinten 54 Prozent der Befragten, bei politischen Entscheidungen in Deutschland würden die Interessen und das Wohl der Kinder nur in unzureichendem Maße berücksichtigt.
"Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, dass der Gesetzgeber die Interessen von Kindern endlich auch verfassungsrechtlich absichert", erklärte der Geschäftsführer des Kindervereins, Rainer Rettinger. Die Organisation unterstütze den Ende März in den Bundesrat eingebrachten Antrag des Landes Nordrhein-Westfalen, mit dem noch vor der Bundestagswahl eine Mehrheit für das Projekt erreicht werden solle.
"Ein Stärken der Kinderrechte muss ja nicht damit einhergehen, die Elternrechte zu schwächen oder zu beschneiden", sagte Rettinger mit Blick auf Kritiker der Verfassungsänderung. Der Staat würde vielmehr verpflichtet, Lebensverhältnisse und Entwicklungschancen zu schaffen, die für alle Kinder und Jugendlichen gleich und gerecht seien. "Eltern fiele es dadurch leichter, die Rechte ihrer Kinder gegenüber dem Staat durchzusetzen."

KNA

Heiliger des Tages

Umfragen

Bistum Augsburg

> Ausgabe 9/2017: Ottmaringer Erklärung der Fokolar-Bewegung
> Ausgabe 6/2017: Wort der deutschen Bischöfe – Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
> Ausgabe 3/2017: Botschaft von Papst Franziskus zum 103. Welttag des Migranten und Flüchtlings
> Ausgabe 51/52: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages am 1. Januar 2017
> Ausgabe 49/2016: Ökumene ist Rückkehr zum Auftrag. Eine Zeitansage zur Einheit der Christen von Bischofsvikar Prälat Bertram Meier.
> Ausgabe 47/2016: Apostolisches Schreiben von Papst Franziskus „Misericordia et misera“ zum Abschluss des außerordentlichen heiligen Jahres der Barmherzigkeit
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsames ökumenisches Gebet in der lutherischen Kathedrale von Lund: Homilie des Heiligen Vaters
> Ausgabe 44/2016: Gemeinsame Erklärung anlässlich des gemeinsamen katholisch-lutherischen Reformationsgedenkens; Lund, 31. Oktober 2016
> Ausgabe 41/2016: Interview mit Generalvikar Harald Heinrich über die Pastoralvisitation im Dekanat Benediktbeuern und zur Pastoralen Raumplanung
> Ausgabe 42/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum Weltmissionssonntag am 23. Oktober 2016
> Ausgabe 36/2016: Botschaft von Papst Franziskus zum 50. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel am 11. September 2016
> Ausgabe 34/2016: Diözesanrichter Alessandro Perego erläutert das interne Vorgehen bei Missbrauchsfällen
> Ausgabe 33/2016: Interview mit Psychotherapeutin Helga Kramer-Niederhauser zum Thema Missbrauch und sexualisierte Gewalt
> Ausgabe 32/2016: Interview mit Brigitte Ketterle-Faber, Missbrauchs-Beauftragte der Diözese Augsburg
> Ausgabe 5/2015: Botschaft von Papst Franziskus zur Fastenzeit 2016
> Ausgabe 4/2016: Interview mit Dogmatik-Professorin Gerda Riedl über den Jubiläumsablass im Heiligen Jahr
> Ausgabe 53/2016: Botschaft des Heiligen Vaters Papst Franziskus zur Feier des Weltfriedenstages - 1. Januar 2016

Service

Info-Links