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Umfrage: Beruf und Ehrenamt lassen sich schlecht vereinbaren

Viele erwerbstätige Deutsche halten die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf für schwierig. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag in Hamburg veröffentlichten repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung. Danach engagiert sich ein Drittel aller Berufstätigen (34 Prozent) ehrenamtlich, zwei Drittel (66 Prozent) tun dies nicht. Die große Mehrheit dieser Gruppe (79 Prozent) glaubt, ehrenamtliche Tätigkeiten weniger gut oder schlecht mit dem Job in Einklang bringen zu können.

Laut Studie würde sich die Hälfte der derzeit nicht ehrenamtlich Tätigen grundsätzlich gerne freiwillig engagieren (52 Prozent). Hier liege großes Potenzial für die Gesellschaft, erklärte der Programm-Manager der Körber-Stiftung, Jochen Sunken. "Ich sehe vor allem die Arbeitgeber in der Pflicht, mehr Freiraum für ein Engagement zu schaffen, zum Beispiel durch flexible Arbeitszeiten."
Von den bereits freiwillig Engagierten geben 77 Prozent an, ihren Einsatz zeitlich gut oder sehr gut mit ihrem Beruf verbinden zu können. Die anderen 23 Prozent engagieren sich, obwohl sich ihr Ehrenamt zeitlich weniger gut oder gar schlecht mit dem Job vereinbaren lässt.
Ein Drittel aller Befragten (32 Prozent) gibt an, dass ihr Arbeitgeber ehrenamtliches Engagement unterstützt. Jeder fünfte Erwerbstätige erlebt dies durch flexible Arbeitszeiten (21 Prozent) oder die Möglichkeit von Freistellungen (20 Prozent). 16 Prozent aller Berufstätigen bekommen von ihrem Arbeitgeber Informationen, wo und wie sie sich ehrenamtlich engagieren können. Die Umfrage erfolgte im Rahmen des diesjährigen Fokusthemas der Körber-Stiftung "Neue Lebensarbeitszeit".

KNA

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