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Mehr rechtsextreme Musikveranstaltungen

Die Zahl von Neonazi-Konzerten und -Liederabenden nimmt im laufenden Jahr offenbar weiter zu. Im ersten Quartal 2017 fanden mindestens 39 rechtsextreme Musikveranstaltungen bundesweit statt, wie die "Welt" (Donnerstag) unter Berufung auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linke-Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke berichtet. Zudem gab es laut Bundesregierung mindestens 18 weitere Veranstaltungen mit rechtsextremen Musikbeiträgen, etwa bei Parteiveranstaltungen, Demonstrationen und Kundgebungen.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2016 ist den Angaben zufolge ein leichter Anstieg zu verzeichnen: Damals hatten die Sicherheitsbehörden 15 Konzerte und 20 Liederabende erfasst. Die Zahlen sind vorläufig.
Jelpke sprach von einer "Einstiegsdroge" in die rechte Szene. Regelmäßig komme es bei rechten Musikveranstaltungen zu Volksverhetzung, Rassismus und Aufrufen zur Gewalt. Die Musikszene sei einer der organisatorischen Kerne der Szene: "Schon das NSU-Kerntrio wurde vor allem von hier unterstützt."
Im Jahr 2016 fanden nach Angaben der Bundesregierung mindestens 205 rechtsextreme Musikveranstaltungen in Deutschland statt, darunter 78 Konzerte, 110 Liederabende und 17 Parteiveranstaltungen. Es sei der höchste Stand seit zehn Jahren gewesen.
Laut Bericht sind die Schwerpunktregionen rechter Musik in Deutschland die Bundesländer Thüringen und Sachsen. Bei nationalistisch ausgerichteten Liederabenden gewinnen demnach jedoch auch Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen an Bedeutung.

KNA

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