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Katholische und evangelische Ordensleute feiern Versöhnung

Mit einem gemeinsamen Buß- und Versöhnungsgottesdienst haben sich am Sonntag katholische Ordensleute und Mitglieder evangelischer Kommunitäten an den Feierlichkeiten zum Reformationsgedenken beteiligt. Mehr als 200 Kommunitätsmitglieder sowie Ordensfrauen und -männer aus über 50 Ordensgemeinschaften und Kommunitäten haben an der Veranstaltung im Kloster Triefenstein der Christusträger-Bruderschaft bei Marktheidenfeld am Main teilgenommen, teilte die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) am Montag mit.

Thematisch schloss der Gottesdienst an den Versöhnungsgottesdienst an, den die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) einen Tag zuvor in Hildesheim gefeiert hatten. Die Ordensgemeinschaften und Kommunitäten erinnerten daran, dass Christen und Christinnen Krieg gegeneinander geführt hätten und weite Teile Deutschlands und Europas im Namen von evangelischen und katholischen Parteien verwüstet worden seien. Menschen seien um ihres Glaubens willen verfolgt und vertrieben, gefoltert und getötet worden.
Vor diesem Hintergrund riefen Abt Hermann-Josef Kugler, Vorsitzender der Deutschen Ordensobernkonferenz, und Schwester Ruth Meili von der Communität Casteller Ring dazu auf, heute mitzuhelfen, "dass unsere Gemeinschaften, Kirchen, Völker und Kulturen 'in Vielfalt geeint' leben können". Es gelte dabei, Menschen anderer Weltanschauung und Angehörigen anderer Religionen mit Respekt zu begegnen und das offene Gespräch zu suchen. Sie forderten die Ordensgemeinschaften und Kommunitäten zum Einsatz für Mitmenschlichkeit und Frieden in der Welt auf.

KNA

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