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Gewalt gegen Priester in Mexiko hat deutlich zugenommen

In Mexiko hat die Gewalt gegenüber katholischen Priestern in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Wie mexikanische Medien am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf das "Katholische Multimedia-Zentrum" berichteten, sind im Zeitraum von 2012 bis 2017 bislang 18 Geistliche ermordet worden.

Zudem habe sich die Zahl der Morddrohungen mit derzeit 800 seit Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr verdoppelt. Damit setzt sich das Szenario der Bedrohung gegenüber mexikanischen Priestern fort. Waren es während der Präsidentschaften von Carlos Salinas vier Todesopfer, von Ernesto Zedillo drei und von Vicente Fox vier, stieg die Zahl seit Beginn des "Krieges gegen die Drogen" unter Felipe Calderon (2006 bis 20012) auf 25 ermordete Priester an.

In der noch bis 2018 laufenden Präsidentschaft von Enrique Pena Nieto bleibt die Mordrate mit bislang 18 Fällen weiterhin auf diesem hohen Niveau.

KNA

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