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EU-Bischöfe begrüßen EU-Bericht zu Lebensmittelabfällen

Die EU-Bischofskommission COMECE hat die Annahme eines Berichts über Lebensmittelabfälle durch das Europäische Parlament als Meilenstein begrüßt. In der am Dienstag angenommenen Entschließung fordern die Abgeordneten die EU-Kommission auf, bis Ende 2020 einen Gesetzesvorschlag vorzulegen, der das UN-Entwicklungsziel zur Halbierung der Nahrungsmittelabfälle bis 2030 und die Festlegung eines verbindlichen 30-prozentigen Reduktionsziels bis 2025 vorsieht.

Die COMECE unterstütze die Idee rechtlich bindender Ziele für Lebensmittelabfälle auf EU-Ebene, heißt es in einer am Dienstagabend veröffentlichten Stellungnahme. Dies setze jedoch eine europaweite Definition von Nahrungsmittelabfällen und eine anerkannte Methode ihrer Erfassung voraus. Es müsse alles getan werden, um den "Skandal Lebensmittelverschwendung in der Europäischen Union zu beheben", so COMECE-Generalsekretär Olivier Poquillon.
Schätzungen zufolge werden in der EU jährlich 88 Millionen Tonnen Lebensmittel verschwendet, mehr als die Hälfte davon fällt in den Haushalten an. Im Durchschnitt wirft jeder Europäer demnach etwa zwei Kilogramm Nahrung pro Woche weg.
Aus Sicht der EU-Bischöfe sollte vor allem das Bewusstsein der Europäer über die sozialen und ökologischen Konsequenzen des Wegwerfens von Lebensmitteln gestärkt werden. Darüber hinaus müssten Nahrungsmittelspenden vereinfacht und erleichtert werden. So sollte etwa das europäische Mehrwertsteuergesetzgebung geändert werden, um Steuerbefreiungen für Nahrungsmittelspenden ausdrücklich zu genehmigen.

KNA

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