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Christen aus aller Welt feiern in Jerusalem Ostern

Christen aus aller Welt haben sich am Sonntag zur Feier des Osterfests in der Jerusalemer Altstadt versammelt. Die Tatsache, dass West- und Ostkirchen die Auferstehung Jesu in diesem Jahr zur gleichen Zeit am selben Ort feiern, schaffe eine ebenso feierliche wie außergewöhnliche Atmosphäre, sagte der neue Leiter des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem, Erzbischof Pierbattista Pizzaballa, in der zentralen Ostermesse der Katholiken in der Grabeskirche.

Dabei erinnerte Pizzaballa an die schwierige Lage der Christen im Nahen Osten und rief sie auf, sich nicht durch Angst lähmen zu lassen. Eigens ging er auf die beiden Anschläge auf Kopten in Ägypten ein. Hass und Gewalt dürften nicht den Sieg über das Zusammenleben davontragen. Die Christen in Ägypten hätten bei aller Trauer besonnen reagiert und dadurch bereits nach den tödlichen Attentaten vom Palmsonntag ein Zeichen für die österliche Botschaft von Leben und Auferstehung Jesu gesetzt.
Auch Angehörige anderer Konfessionen kamen zur Osterfeier in der Grabeskapelle zusammen. Die deutschsprachigen Lutheraner feierten ihren Ostergottesdienst in den frühen Morgenstunden auf dem Gelände der evangelischen Himmelfahrtkirche am Ölberg.
Am Ostermontag finden in Jerusalem mehrere "Emmausmärsche" statt. Die Teilnehmer gehen dabei jenen Weg der biblischen Erzählung nach, auf dem sich Jesus der biblischen Überlieferung zufolge nach seiner Auferstehung erstmals seinen Jüngern zeigte.
Seit Donnerstag gedachten Christen aus aller Welt in Jerusalem des Leidens und der Auferstehung Jesu. In diesem Jahr wird Ostern trotz unterschiedlicher Kalenderberechnungen von den Kirchen der Orthodoxie und den Westkirchen am selben Datum begangen. Auch das einwöchige Pessach-Fest, das an den Auszug der Juden aus Ägypten erinnert und zu den wichtigsten Feiern im Judentum gehört, begann in der Karwoche. Es endet am Dienstag mit Anbruch der Dunkelheit.

KNA

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