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Bischöfe treffen sich in Fulda

Terrorismus, Islam, Umweltschutz und Jugendsynode heißen die wichtigsten Themen der Herbstvollversammlung der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Sie findet von Montag bis Donnerstag wie in jedem Herbst in Fulda statt.

Zumindest am Rande ist auch der Ausgang der Bundestagswahl Thema. Nach dem Ausscheiden Norbert Trelles als Bischof von Hildesheim muss zudem dessen Amt als stellvertretender Vorsitzender der Konferenz neu besetzt werden.

Im Mittelpunkt des Treffens der 67 Bischöfe steht ein Studientag zur Umweltenzyklika "Laudato si" von Papst Franziskus. Gefragt wird dabei auch, welchen Beitrag die Kirche im Kampf gegen den Klimawandel leisten kann. Als positive Beispiele können die südwestdeutschen Diözesen gelten, die sich seit Jahren Umweltschutz als ureigenes Thema auf die Fahnen geschrieben haben.

Außerdem befassen sich die Bischöfe mit Fragen zur Flüchtlingsarbeit. Dabei will der Sonderbeauftragte für Flüchtlingsfragen der Konferenz, Hamburgs Erzbischof Stefan Heße, über seine Arbeit informieren. Mit Experten wollen die Bischöfe über Gefahren des internationalen Terrorismus sprechen.

Die Bischöfe wollen sich auch mit der von Franziskus für das kommende Jahr geplanten Weltbischofssynode zum Thema Jugend befassen. Die Frage heißt: Wie nimmt die Kirche heute die Realität von Jugendlichen wahr und was sind deren Themen, wie sehen andererseits junge Menschen in ihren Lebensbezügen die katholische Kirche?

Zum Abschluss der Versammlung wollen die Bischöfe mit einem Festakt daran erinnern, dass die Konferenz 1867, also vor 150 Jahren, als dauerhafte Einrichtung gegründet wurde.

KNA

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